Das Bundeskriminalamt (BKA) meldet für 2025 rund 96.400 erfasste Fälle von Betrug rund um Konto und Zahlungskarte, ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Taten stammen aus dem Ausland, und die Aufklärungsquote bleibt niedrig. Bei Verbraucherschützern gab es 50 Prozent mehr Beschwerden.
In Frankfurt veröffentlichte das Bundeskriminalamt (BKA) Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die einen deutlichen Anstieg von Zahlungsbetrug in Deutschland für 2025 zeigen. Die Zahl der Fälle rund um Konto und Zahlungskarte lag bei 96.400, fünf Prozent mehr als 2024. Seit 2021, als es 65.000 Fälle gab, nimmt die Zahl kontinuierlich zu.
Täter setzen gestohlene Karten ein oder nutzen unrechtmäßig erlangte Daten wie Kontodaten, Passwörter und Sicherheitscodes, oft durch Phishing. Die Aufklärungsquote betrug 2025 nur etwa ein Fünftel der Fälle.
Zusätzlich registrierte das BKA 118.000 Auslandstaten in der PKS-Ausland, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Taten wurden wahrscheinlich aus dem Ausland verübt, wirkten sich aber teilweise in Deutschland aus. Verbraucherschützer berichteten von 50 Prozent mehr Beschwerden im Jahr 2025.