Kieler verliert 118000 Euro durch Festgeld-Betrug mit Fake-Santander-Portal

Ein Eventorganisator aus Kiel hat seine Ersparnisse von 118000 Euro mutmaßlich bei einem Festgeld-Betrug verloren. Zwei Monate nach einer Instagram-Werbung für ein vermeintliches Angebot der Santander-Bank erstattete er Anzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs.

Der Mann, der eigentlich anders heißt, reagierte auf eine Werbeanzeige im sozialen Netzwerk. Die Seite erweckte den Eindruck einer echten Festgeldanlage bei der spanischen Großbank Santander. Tatsächlich hatte die Bank damit nichts zu tun.

Betrüger kopierten Webseiten und log-ins bekannter Institute. Sie lockten mit höheren Zinsen und führten das Geld der Anleger ab. Solche Fälle haben seit der Rückkehr von Zinsen um einige Prozent an Glaubwürdigkeit gewonnen.

Die Verbraucherzentralen verzeichneten im Jahr 2025 über 1400 Beschwerden zu Geldanlagebetrug. Das entspricht einem Anstieg von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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