Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro reagierte auf vorläufige Wahlergebnisse in Peru und kündigte an, die diplomatischen Beziehungen zur neuen Regierung vollständig wiederherstellen zu wollen.
Petro erklärte, er werde den neuen peruanischen Präsidenten bitten, eine Fusion zwischen dem Andenpakt und dem Mercosur einzuleiten. Zudem kritisierte der kolumbianische Staatschef Keiko Fujimori für ihre angebliche Einmischung in die kolumbianische Politik. Nach Auszählung von 93,94 % der Wahllokale führte Roberto Sánchez laut dem Nationalen Büro für Wahlprozesse mit 50,01 % der Stimmen gegenüber 49,99 % für Fujimori. Die Ergebnisse sind noch nicht endgültig. Eine Nachwahlbefragung von Datum ergab ein technisches Unentschieden zwischen den beiden Kandidaten mit einem Vorsprung von nur 1,06 Prozentpunkten.