In einer neuen Folge von The Readiness Report spricht Moderatorin Redi Tlhabi mit Lebogang Ramafoko von Corruption Watch über die Madlanga-Kommission und warum Polizeiminister Senzo Mchunu trotz anhaltender Krisen nicht entlassen wurde. Das Gespräch beleuchtet Versäumnisse in der politischen Rechenschaftspflicht und die begrenzte Wirkung von Untersuchungskommissionen. Es untersucht, wie Parteipolitik oft den Schutz über das öffentliche Interesse stellt.
Die neueste Folge von The Readiness Report, moderiert von Redi Tlhabi, taucht tief in die Madlanga-Untersuchungskommission ein und konzentriert sich auf die anhaltende Frage, warum der südafrikanische Polizeiminister Senzo Mchunu trotz erheblicher Herausforderungen in der Strafverfolgung und Regierungsführung im Amt bleibt. Tlhabi spricht mit Lebogang Ramafoko, Executive Director von Corruption Watch, um die umfassenderen Fragen der politischen Rechenschaftspflicht auf höchster staatlicher Ebene zu beleuchten. Sie untersuchen, warum Untersuchungskommissionen wie die Madlanga und die vorhergehende Zondo-Kommission selten zu bedeutsamen Konsequenzen für die Beteiligten führen. Ramafoko und Tlhabi besprechen, wie Parteipolitik häufig das öffentliche Interesse übergeht und mächtige Figuren schützt, selbst wenn Beweise für Fehlverhalten auftauchen. Die Folge thematisiert auch die schwere Belastung für Whistleblower, die Korruption aufdecken, und betont die Risiken, denen sie in einem System ausgesetzt sind, in dem Führungsversagen andauern. Ein zentrales Thema ist die Spannung zwischen Politik und Einsatz von Gewalt, die die spitze Frage aufwirft: Wenn Macht an dieser Schnittstelle wirkt, wer wird wirklich geschützt? Produziert mit Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, wird der Podcast von Joel Seboa geschnitten und von Emilie Gambade und Joel Seboa produziert, mit Original-Themenmusik und Design von Bernard Kotze. Zuhörer können ihn auf Plattformen wie Spotify abrufen.