Die Polizei der Stadt Yogyakarta führte am 24. April 2026 eine Razzia in der Kindertagesstätte Little Aresha in Umbulharjo durch, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter über unmenschliche Behandlung von Kindern berichtet hatte. Von den 103 dort betreuten Kindern gelten 53 als mutmaßliche Opfer körperlicher und verbaler Misshandlungen, darunter Säuglinge im Alter von null bis drei Monaten sowie Kleinkinder unter zwei Jahren. Die Behörden nahmen 30 beteiligte Personen zu Befragungen fest.
Die Polizei der Stadt Yogyakarta durchsuchte am Freitagnachmittag, dem 24. April 2026, die Kindertagesstätte Little Aresha, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter Anzeige wegen Kindesmissbrauchs und Vernachlässigung erstattet hatte. Kapolresta Kombes Eva Guna Pandia erklärte, der Mitarbeiter habe gekündigt, da die Behandlung der Säuglinge und Kinder seinem Gewissen widersprochen habe.
Kasat Reskrim Kompol Rizky Adrian berichtete, dass die Beamten erschütternde Zustände vorfanden, wie etwa an Händen und Füßen gefesselte Kinder. Von den 103 dort untergebrachten Kindern wiesen 53 Anzeichen körperlicher und verbaler Misshandlungen auf; betroffen waren besonders schutzbedürftige Kinder vom Säuglingsalter (null bis drei Monate) bis hin zu Kleinkindern unter zwei Jahren. Die Polizei nahm 30 Personen, darunter Betreuer und Stiftungsmitarbeiter, für intensive Befragungen fest, wobei die Zahl der Opfer noch steigen könnte.
Eltern wie Choi suchten am 26. April 2026 die Polizei auf und schilderten ihr Entsetzen, als sie ihr Kind bei der Abholung unbekleidet und mit gefesselten Händen vorfanden. Choi äußerte den Verdacht, dass die Vorschriften, die eine Ankündigung der Abholung per WhatsApp 30 bis 60 Minuten im Voraus erforderten, sowie das Fehlen einer Videoüberwachung in den Innenräumen verdächtig seien.
Die Regionalregierung von DIY erklärte durch die Leiterin des DP3AP2, Erlina Hidayati Sumardi, dass es eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kindesmissbrauch gebe und psychologische Unterstützung bereitgestellt werde. Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission III des DPR, Ahmad Sahroni, forderte eine gründliche Untersuchung, unter anderem auch bezüglich der Gerüchte, dass ein aktiver Richter die Stiftung leite und die Kindertagesstätte nicht über eine Betriebserlaubnis verfüge.