Ein Freizeitbetreuer in Tours steht im Verdacht, im Februar und März 2026 ein dreijähriges Mädchen vergewaltigt zu haben, wie die Staatsanwältin Catherine Sorita-Minard bekannt gab. Der 1988 geborene Mann, der bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde als Zeuge mit Rechtsbeistand eingestuft. Die Ermittlungen laufen weiter, um nach weiteren möglichen Opfern zu suchen.
Die Staatsanwältin von Tours, Catherine Sorita-Minard, erklärte in einer Pressemitteilung, dass es sich bei den mutmaßlichen Taten um ein 2022 geborenes Mädchen handelt. Der Animateur hatte mehrere Jahre lang an Schulen in Tours für die Frühbetreuung, die Mittagspause, die Nachmittagsbetreuung und während der Schulferien gearbeitet.
Nachdem er am Donnerstag der Justiz vorgeführt wurde, um eine mögliche Anklage wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen unter 15 Jahren durch eine Vertrauensperson zu prüfen, wurde der in Tours wohnhafte Mann nicht angeklagt. Ein Untersuchungsrichter ordnete den Status als Zeuge mit Rechtsbeistand an, der für ihn günstiger ist, wie die Staatsanwältin im sozialen Netzwerk X präzisierte.
Die Ermittlungen erstrecken sich auf die gemeldeten Fakten sowie auf die Suche nach weiteren möglichen Opfern.
Die Stadt Tours gab bekannt, dass der Animateur am 17. April von seinem Arbeitgeber vorsorglich suspendiert wurde und von allen Tätigkeiten mit Kindern ausgeschlossen ist. Vor dem Neustart am 27. April wurde er von seinen Aufgaben in der Mittagspause entbunden. Für Anfang nächster Woche ist eine gemeinsame Informationsveranstaltung für die Eltern der betroffenen Kinder des Zentrums geplant.