Risiken am Private-Credit-Markt beunruhigen Versicherer-Investoren

Investoren meiden zunehmend Versicherer mit hohem Engagement im Private Credit, wie eine Studie der Privatbank Berenberg zeigt. Seit dem Ausbruch des Irankonflikts sinken deren Aktienkurse. Die BaFin warnt vor unzureichendem Risikoverständnis.

Die Aufsicht warnte vor unzureichendem Risikoverständnis bei manchen Versicherern gegenüber dem Private-Credit-Markt. Dennoch planen die Konzerne, ihre Investitionen dort weiter auszubauen, obwohl dies die Aktienkurse belastet, wie eine Berenberg-Studie ergab. Seit dem Ausbruch des Irankonflikts wenden sich Anleger verstärkt von Versicherern ab, deren Portfolios starke private Kreditrisiken aufweisen, und bevorzugen solche mit vernachlässigbaren Risiken. Britische Kfz-Versicherer wie Admiral, nordische Versicherer sowie Rückversicherer profitierten davon, während Branchenriesen wie [unbenannt] an Gunst verloren. „Der Markt sorgt sich um das potenzielle Ausfallrisiko“, sagte Berenberg-Analyst Michael Huttner. Der Markt für nicht-bankal finanzierte Unternehmensdarlehen ist in den USA stark gewachsen und zieht auch deutsche und europäische Versicherer an. Aufgrund höherer Komplexität und Illiquidität bieten sie attraktive Renditen, erläutert Christian Badorff von Moody’s. Die Studie spiegelt dies in der Aktienkursentwicklung wider.

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