Öffentlich-private Partnerschaften stärken Südafrikas Häfen und Schienennetz

Aktuelle Abkommen und Investitionen reduzieren die Überlastung in südafrikanischen Häfen und erweitern die Kapazitäten im Güterverkehr auf der Schiene. Die Warteschlangen vor Durban sind deutlich zurückgegangen, während sich private Betreiber auf den Markteintritt vorbereiten.

Die Zahl der wartenden Schiffe im Hafen von Durban sank von 17 bis 20 Schiffen im Jahr 2023 auf etwa sechs bis März 2026. Ein 25-jähriges Abkommen zwischen Transnet und International Container Terminal Services brachte Investitionen in Höhe von 11 Milliarden Rand ein und erhöhte die Containerkapazität von zwei Millionen auf 2,8 Millionen. Im Januar erreichten die Kohleexporte in Richards Bay eine annualisierte Rate von 60 Millionen Tonnen. Transnet sucht derzeit einen privaten Partner, um die Kapazität für Trockenfracht um 45 Prozent auf fast 27 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern. Im August 2025 genehmigte die Regierung elf private Bahnbetreiber für Frachtdienste auf 41 Strecken. Traxtion schloss eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 86 Millionen US-Dollar ab, um 46 Lokomotiven und 920 Waggons zu erwerben, wodurch mehr als 660 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Public Investment Corporation beteiligte sich an dieser Finanzierungsrunde.

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