Kanadischer Skifahrer Reece Howden aus Cultus Lake, B.C., gewann Gold im Herren-Skicross-Weltcup in Kopaonik, Serbien, am 28. Februar 2026, erweiterte seinen Rekord auf 23 Weltcup-Goldmedaillen und führt die Gesamtwertung mit 743 Punkten an. Er widmete den Sieg seinem Teamkollegen Kevin Drury, der trotz schwerer Beinverletzung bei einem Sturz Silber im Freitagsrennen holte und seinen Rücktritt ankündigte.
Der FIS Freestyle Skiing Weltcup in Kopaonik, Serbien, lieferte am Wochenende dramatische Herren-Skicross-Action. Am Freitag führte ein chaotisches großes Finale dazu, dass Reece Howden mit dem Deutschen Florian Wilmsmann um die Führung skisierte und Wilmsmann stürzte. Torontos Kevin Drury crashte in den Gefallenen und erlitt eine schwere Verletzung am rechten Bein. Howden wurde Erster, wurde aber wegen Linienverstoß disqualifiziert, wodurch Drury Silber erhielt, obwohl er die Ziellinie nicht überquerte. Deutschlands Tim Hronek rückte zum Gold auf. Drury, 37, teilte ein Instagram-Foto seines immobilisierten Beins mit der Bildunterschrift: „Nicht so, wie ich meine Karriere beenden wollte, aber ich nehme das Podest.“ Die Medaille war sein 20. Weltcup-Podium (sechs Gold, sieben Silber, sieben Bronze) in seiner letzten Saison. Howden revanchierte sich am Samstag und dominierte seine Heats, Viertelfinale, Halbfinale und Finale, um Gold vor Wilmsmann (Silber) und Frankreichs Youri Duplessis-Kergomard (Bronze) zu gewinnen. Der Sieg brachte Howdens Karrierebilanz auf 37 Weltcup-Medaillen (23 Gold, neun Silber, fünf Bronze) und seinen fünften Sieg dieser Saison. Er führt nun die Wertung mit 743 Punkten vor Wilmsmanns 547, mit drei Rennen übrig, nächstes in Montafon, Österreich, am 12. März. „Heute ging es nicht um mich, es ging um Kevin Drury“, sagte Howden. „Ich bin ziemlich am Boden wegen gestern. Kevin war ein großes Vorbild für mich auf und abseits der Piste.“ Er bat Fans, „O Canada“ für Drury auf dem Podest zu singen. Andere Kanadier: Jared Schmidt 5. (Kleine Final), Hannah Schmidt 5. bei Damen (Kleine Final), Kris Mahler 20., Kaleb Barnum 22., Gavin Rowell 23., Marielle Thompson 14. (Damen). Damen-Podium: Schwedens Sandra Naeslund (Gold), Deutschlands Daniela Maier (Silber), Schweiz Saskja Lack (Bronze).