Ein Crash im großen Finale eines Weltcup-Ski-Cross-Events in Serbien hat die Karriere des kanadischen Rennfahrers Kevin Drury früher als geplant beendet. Der 37-Jährige aus Toronto sicherte sich trotz des Vorfalls die Silbermedaille. Reece Howden aus Kanada wurde nach einer Strafe Vierter.
Kevin Drury, der in seiner angekündigten letzten Saison antrat, war in eine Kollision während des großen Finales beim Weltcup-Ski-Cross-Event in Kopaonik, Serbien, am Freitag verwickelt. Der Vorfall geschah, als Deutschlands Florian Wilmsmann und Kanadas Reece Howden aus Cultus Lake, B.C., sich die Skier schnitten, während sie früh im Rennen um die Führung kämpften. Wilmsmann fiel, und Drury sowie Deutschlands Tim Hronek krachten in ihn hinein, was die drei daran hinderte, das Rennen zu beenden. Drury erhielt die Silbermedaille, da er in der Qualifikation höher als Wilmsmann platziert war, obwohl sie zum Zeitpunkt des Crashes gleichauf waren. Hronek wurde Gold zugesprochen, Wilmsmann Bronze, und Howden, der einzige Finisher, fiel nach einer Strafe für Linienverstoß auf Platz vier. Das Ausmaß von Drurys Verletzungen ist nicht bekannt, aber er teilte ein Bild, das sein rechtes Bein von Oberschenkel bis Fuß in Gaze gewickelt zeigt. In der Bildunterschrift schrieb er: »Nicht so, wie ich meine Karriere beenden wollte, aber ich nehme das Podest.« Nach der Siegerehrung widmete Hronek seinen Sieg Drury und sagte: »Das ist sehr traurig, Mann. [Drury] ist so ein netter Skifahrer, und ich weiß, dass er seine Karriere am Ende dieser Saison beendet.« Wilmsmann beschrieb den Crash als »ein Rennvorfall, enger Kampf, echt Pech, besonders dass Tim und Kevin auch wegen meines Falls gecrasht sind.« Er fügte hinzu: »Wir hoffen nur, dass es Kevin gut geht.« Im Frauen-Großfinale holte Schwedens Sandra Naeslund Gold vor Frankreichs Jade Grillet Aubert im Silber und Marielle Berger Sabbatel im Bronze. Ottawas Hannah Schmidt war die beste Kanadierin auf Platz vier.