Präsident William Ruto beendete am 23. März 2026 seine viertägige Reise durch die Grafschaften Luo Nyanza und Westkenia, bei der er milliardenschwere Entwicklungsprojekte auf den Weg brachte. Die Reise, die am 20. März in Kisumu mit Projektgenehmigungen und einer Zurückweisung der Opposition begann, wird als Herausforderung für die Bemühungen der Opposition und von Linda Mwananchi im Vorfeld der Wahlen 2027 gesehen. Analysten warnen, dass eine fristgerechte Fertigstellung der Projekte die Konkurrenz weiter schwächen könnte.
Präsident William Ruto beendete am Sonntag, dem 23. März 2026, seine viertägige Reise durch Luo Nyanza und Westkenia mit der Einweihung milliardenschwerer Projekte in den Grafschaften Vihiga, Kakamega, Busia und Bungoma. Die Reise knüpfte an frühere Ankündigungen an, darunter Projekte in Kisumu wie eine Railway City, Stadionmodernisierungen, Krankenhausfinanzierungen und Fischereistandorte in der Seeregion, die am 20. März während einer Eid-Ul-Fitr-Veranstaltung genehmigt wurden, bei der Ruto die Kritik der Opposition zurückwies.
Ein Höhepunkt war die gemeinsame Einweihung einer 107 km langen modernen Bahnstrecke von Kisumu nach Malaba am Samstag mit dem ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, womit der 1.000 km lange Korridor Mombasa-Malaba fertiggestellt und die Verbindung nach Kampala gestärkt wurde.
Politische Analysten stellen fest, dass die vollgepackte Entwicklungsagenda der Reise die Kampagnen der Opposition und von Linda Mwananchi in der Region gestört hat, und warnen, dass die Umsetzung der Projekte vor 2027 Rutos Unterstützerbasis festigen und seine Rivalen in Bedrängnis bringen könnte.