Sportminister Salim Mvurya hat ein 38-köpfiges Komitee ernannt, das die Vorbereitungen für den Afrika-Cup (AFCON) 2027 überwachen soll, den Kenia, Tansania und Uganda gemeinsam ausrichten. Die Ankündigung erfolgte wenige Stunden, nachdem die Regierung die Gastgebergebühr in Höhe von 3,9 Milliarden Kenia-Schilling an den Afrikanischen Fußballverband (CAF) gezahlt hatte. Nicholas Musonye wird den Vorsitz des Komitees übernehmen, Hussein Mohammed fungiert als stellvertretender Vorsitzender.
Die Ernennungen wurden in einer speziellen Ausgabe des Amtsblatts vom Montag, dem 30. März, veröffentlicht. Zu den weiteren Mitgliedern gehören der ehemalige Inter-Mailand-Spieler McDonald Mariga, der bekannte kenianische Fußballfunktionär und ehemalige FKF-Geschäftsführer Lordvick Aduda, der ehemalige Vorsitzende der AFC Leopards Dan Shikanda, Brigadegeneral Titus Sokobe, June Chepkemei sowie Dutzende weitere, darunter Evans Achoki, Osman Abdi und Dr. Doreen Odhiambo. Das Sekretariat des lokalen Organisationskomitees (LOC) wird im Sportministerium im Talanta Plaza, Upper Hill, Nairobi, untergebracht sein und unter der Leitung von Antony Emmanuel Inzahuli Lung’aho für das Tagesgeschäft zuständig sein. Laut Minister Mvurya wird das Komitee Interessengruppen mobilisieren, die Logistik koordinieren und den Fahrplan für das Turnier entwickeln. Es wird zudem die Stadionrenovierungen überwachen, um die CAF-Standards hinsichtlich Sicherheit, Sitzplatzkapazität und Platzqualität zu erfüllen. Gleichzeitig kümmert sich das Gremium um Ticketverkauf, Medienarbeit, Sponsoring, Transport, Unterbringung und Fanbetreuung sowie um die lokale und internationale Bewerbung des AFCON 2027. Das LOC wird durch staatliche Zuweisungen und Spenden aus dem Privatsektor finanziert. Vertreter der Gastgaberländer Kenia, Uganda und Tansania werden im nächsten Monat zusammentreffen, um einen harmonisierten Rahmen für die Visumerleichterungen zu schaffen und so die Einreise für Teams, Offizielle und Fans zu erleichtern.