Die Confederation of African Football (Caf) hat Modernisierungsanforderungen für die Stadien Kasarani und Raila Odinga Talanta vor dem Afrika-Cup (Afcon) 2027 gestellt. Kenia, Uganda und Tansania werden das Turnier gemeinsam ausrichten. Die Forderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Kenias Gastgeberrechte aufgrund einer ausstehenden Gebühr von 3,9 Milliarden Kenia-Schilling ungewiss bleiben.
Die Caf hat spezifische Verbesserungsbereiche für das Kasarani-Stadion festgelegt, um den Afcon-Standards zu entsprechen. Dazu gehören die Neugestaltung der Zuschauerströme und der Sektorentrennung, die Entwicklung von Hospitality-Bereichen wie VIP-, VVIP- und Skyboxen sowie der Umbau des Spielfelds mit geeigneten Entwässerungs- und Bewässerungssystemen. Zudem wurde die Verlegung des Venue Operations Centre (VOC), die Installation einer 3.000-Lux-Flutlichtanlage sowie die Aufrüstung der Sicherheits-, Polizei- und Medieneinrichtungen gefordert. Für das sich noch im Bau befindliche Raila Odinga Talanta Stadium empfahl die Caf die Überprüfung der Bewegungspläne für Zuschauer, die Zoneneinteilung für Mannschaften, Offizielle und Medien sowie die Sicherstellung der Koordination von Beleuchtung, Notstromversorgung und Sicherheitssystemen. Das Nyayo-Stadion erfüllt die Standards nicht und kann möglicherweise nur als Trainingsstätte dienen. Sportminister Salim Mvurya versicherte, dass die Regierung die erforderliche Ausrichtungsgebühr in Höhe von 3,9 Milliarden Kenia-Schilling fristgerecht zahlen werde, um Kenias Rechte zu sichern.