Eine Woche nachdem die CAF den Africa Cup of Nations 2025 Marokko zugesprochen und Senegal den Titel nach einem umstrittenen Finale entzogen hat, hat der senegalesische Fußballverband formell Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingelegt. Der CAS bestätigte, dass das Verfahren läuft, nannte jedoch angesichts der komplexen Herausforderungen des internationalen Sportrechts keinen Zeitrahmen.
Aufbauend auf der Entscheidung der CAF vom März, Senegals 1:0-Sieg nach Verlängerung im AFCON-2025-Finale wegen eines 17-minütigen Platzprotests gegen einen späten Elfmeter zu annullieren, hat der senegalesische Fußballverband (FSF) seine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingereicht, um das ursprüngliche Ergebnis wiederherstellen zu lassen. Der FSF beantragte zudem eine Aussetzung der Frist für seine vollständige Berufungsbegründung, bis die CAF eine vollständige Begründung für ihr Urteil vorlegt. CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb bekräftigte: „Der CAS ist mit Unterstützung von Experten und unabhängigen Schiedsrichtern bestens gerüstet, um diese Art von Streitigkeiten zu lösen. Wir verstehen, dass Teams und Fans auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so schnell wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt.“ Der CAS wies darauf hin, dass strenge Verfahrensregeln es verbieten, Zeitpläne oder Daten vorherzusehen. Dies folgt auf weitreichende Reaktionen, darunter Spieler, die Medaillen verweigerten, und Regierungsforderungen nach einer unabhängigen Untersuchung wegen möglicher Korruption.