Der nigerianische Fußballverband (NFF) hat Gerüchte über eine unmittelbar bevorstehende FIFA-Entscheidung zu seinem Protest vom Dezember 2025 abgetan, der die Verwendung nicht spielberechtigter Spieler der DR Kongo im afrikanischen WM-Playoff-Finale 2026 angeht. Stand 17. Februar 2026 liegt kein Urteil vor, trotz Online-Spekulationen.
Nigérias Super Eagles verloren im Elfmeterschießen 4:3 gegen die Leopards der DR Kongo nach 1:1-Unentschieden im afrikanischen Play-off im November 2025 in Marokko, womit Nigérias Hoffnungen auf interkontinentale Qualifikationen endeten. Der NFF reichte am 15. Dezember eine formelle Beschwerde ein und behauptete, mindestens sechs kongolesische Spieler – einschließlich der ehemaligen englischen Junioren-Nationalspieler Aaron Wan-Bissaka und Axel Tuanzebe – seien nicht spielberechtigt wegen Verstößen gegen FIFA-Regeln und kongolesisches Recht, das Doppelstaatsbürgerschaft verbietet. Die Spieler mit europäischen Pässen traten auch für die DR Kongo bei der Afrikameisterschaft 2025 in Marokko an. nnNFF-Generalsekretär Mohammed Sanusi erklärte: „Das kongolesische Gesetz verbietet Doppelstaatsbürgerschaft, aber einige ihrer Spieler haben europäische und französische Pässe. Unsere These ist, dass die FIFA getäuscht wurde, sie freizugeben.“ Der kongolesische Fußballverband wies den Protest als Versuch ab, „durch die Hintertür zu gewinnen“ und saure Trauben. nnVor einem erwarteten Urteil um den 16. Februar heizten Online-Berichte Gerüchte an, doch NFF-Kommunikationsdirektor Ademola Olajire klärte am 17. Februar: „Es gibt derzeit keine FIFA-Entscheidung. Behauptungen, ein Urteil sei gefällt, sind falsch. Die FIFA hat kein Urteil an den NFF oder den kongolesischen Verband kommuniziert.“ nnSanusi äußerte Zuversicht: „Wir haben einen starken Fall... Wir sind optimistisch, dass die FIFA-Entscheidung den Verdiensten unserer Beschwerde entspricht.“ Die FIFA bestätigte, dass der Fall geprüft wird, ohne Zeitplan. Mögliche Ergebnisse reichen vom Ablehnen bis zu administrativen Sanktionen oder Forfait zugunsten Nigérias. Die DR Kongo wartet auf ein interkontinentales Play-off im März 2026 gegen Neukaledonien oder Jamaika, wobei der Sieger Gruppe K (Portugal, Usbekistan, Kolumbien) beim 48-Teams-WM beitritt. nnFans äußern online Angst und Unterstützung, Ex-Super-Eagles-Verteidiger Mutiu Adepoju unterstützt Regelbefolgung, Stürmer Peter Ijeh bemängelt Timing. Nigeria, Afcon-2025-Bronzemedaillengewinner, riskiert zweiten WM-Ausfall in Folge, DR Kongo Rückkehr seit 1974 (als Zaire). nnTeil laufender Berichterstattung: [Vorher: FIFA kurz vor Urteil zu Nigérias Protest gegen DR Kongo]. Dies unterstreicht anhaltende Berechtigungsprobleme im afrikanischen Fußball.