Im Vorfeld der Ablehnung der nigerianischen Beschwerde durch die FIFA am 18. Dezember 2025 – wie zuvor berichtet – stellte der nigerianische Fußballverband den WM-Playoff-Sieg der DR Kongo am 16. November in Rabat, Marokko, infrage und warf unberechtigte Spieler vor aufgrund von Doppelnationalitätsproblemen nach kongolesischem Recht. Das 1:1-Unentschieden ging in Elfmeterschießen 4:3 an die DR Kongo, doch die detaillierte Beschwerde Nigerias hielt die Qualifikationshoffnungen kurzfristig am Leben.
Im Playoff-Spiel traf Nigeria zuerst durch ein frühes Tor von Frank Onyeka, das Meschack Elia für die DR Kongo vor der Halbzeit ausglich. Nach Verlängerung unentschieden sicherte Chancel Mbembas entscheidender Elfmeter den Sieg der DR Kongo, verwehrte Nigeria einen WM-Platz auf dem Feld und markierte ihren zweiten Misserfolg in Folge.
Nach dem Spiel warf der nigerianische Cheftrainer ungewöhnlichen Aberglauben oder „Voodoo“ vom DR-Kongo-Bank während der Elfmeterschießen vor, was Analysten jedoch abtaten. Der nigerianische Fußballverband eskalierte im Dezember 2025 und wandte sich an die FIFA bezüglich der Berechtigung mehrerer in Europa ansässiger DR-Kongo-Spieler, mit dem Argument, dass Pässe allein nicht den kongolesischen Staatsbürgerschaftsgesetzen genügen, die Doppelnationalität ohne Verzicht verbieten.
FIFA-Regeln priorisieren sportliche Nationalität und gültige Dokumente, wobei Spieler vorab geprüft wurden. Shehu Dikko, Vorsitzender der Nigerianischen Nationalen Sportkommission, sagte ARISE News: „Wir sind keine schlechten Verlierer, aber es geht um die Regeln. Unser Fall ist sehr stark.“ Nigeria handelte nach rechtlicher Beratung.
Die FIFA-Prüfung endete schnell, die Beschwerde wurde am nächsten Tag abgewiesen und das Ergebnis bestätigt inmitten von Spannungen zwischen nationalem Recht und globalen Standards bei der Nutzung von Diaspora-Talenten im afrikanischen Fußball. Nigeria akzeptierte die endgültige Entscheidung.