Mitglieder des südafrikanischen Polizeidienstes und der Nationalen Verteidigungskräfte haben am 18. und 19. März im Vorfeld eines umfassenden Einsatzes Banden-Hotspots in Kapstadt gescannt. Ziel dieser vorbereitenden Übung ist es, Bandenchefs und Drogenbosse zu überraschen. Zwischen dem 8. und 18. März wurden in den Cape Flats 23 Morde registriert.
Behörden des South African Police Service (SAPS) und der South African National Defence Force (SANDF) führten am Mittwoch, den 18. März, und Donnerstag, den 19. März, eine diskrete Rasterfahndung an Brennpunkten in Kapstadt durch. Brigadier Novela Potelwa bestätigte, dass ein ausgewähltes Kontingent begrenzte Luft- und Bodenoperationen in Gebieten wie Kraaifontein, Manenberg, Mitchells Plain, Lavender Hill, Delft, Khayelitsha, Philippi East und Mfuleni durchführte. Dabei handelt es sich um eine Vorbereitungsphase und nicht um einen vollständigen Einsatz, um das Überraschungsmoment gegen mutmaßliche Bandenführer und Drogenbosse zu wahren. Potelwa erklärte: "Das Überraschungsmoment ist entscheidend für den Erfolg der gemeinsamen Operationen von SAPS und SANDF in Brennpunktgebieten. Ziel ist es, mutmaßliche Bandenchefs und mutmaßliche Drogenbosse zu überrumpeln und sie zu überraschen. Der Einsatz der SANDF folgt auf die Rede von Präsident Cyril Ramaphosa zur Lage der Nation im Februar und seine Äußerungen vom 12. März vor den Abgeordneten, in denen er die Armee als "Kraftmultiplikator" für Durchsuchungen, Straßensperren und Patrouillen mit hohem Risiko bezeichnete. General Rudzani Maphwanya bekräftigte die gemeinsamen Bemühungen bei einem NatJoints-Briefing am 15. März. Zwischen dem 8. und 18. März gab es in den Cape Flats 23 Morde, darunter vier Erschossene in Marikana, Philippi East am 8. März; fünf in Kalksteenfontein; zwei getötete Teenager in Elsies River am 18. März; Schießereien im Zusammenhang mit Taxis in Delft; zwei getötete Männer in Tafelsig, Mitchells Plain am 18. März; und einer in Lavender Hill am 18. März, laut Captain FC van Wyk. Einwohner wie Conny Jonkers aus Elsies River gaben ihrer Hoffnung Ausdruck: "Die Polizei kann die Morde nicht verhindern, und wir beten, dass die Armee Frieden in unsere Gemeinden bringen kann, damit unsere Kinder sicher spielen können." Abie Isaacs vom Cape Flats Safety Forum begrüßte den Schritt und rief zu entschlossenem Handeln auf.