Die nationale Such- und Rettungsbehörde Indonesiens (Basarnas) in Jakarta fand am Montagnachmittag eine weitere Leiche, wodurch die Zahl der Todesopfer durch den Müllbergabgang am TPST Bantargebang auf fünf stieg. Das Unglück geschah am Sonntag, 8. März 2026, durch anhaltende starke Regenfälle. Die Suchaktionen nach vier vermissten Opfern dauern mit Hunderten von kombinierten Einsatzkräften an.
Ein Müllbergabgang in Zone 4A des Integrierten Abfallverarbeitungszentrums (TPST) Bantargebang, Ciketing Udik Dorf, Bantargebang Distrikt, Bekasi Stadt, Westjava, ereignete sich am Sonntag, 8. März 2026, gegen 14:30 WIB. Das Unglück wurde durch extrem anhaltende Regenfälle ausgelöst, die den Müllberg sättigten, sodass er zusammenbrach und die Betriebsstraße sowie den Ciketing-Fluss über 40 Meter bedeckte. 13 Personen waren insgesamt betroffen. Bis Montag, 9. März 2026, waren fünf Leichen geborgen worden, einschließlich der neuesten, die gegen 12:05 WIB leblos gefunden und zur Identifikation ins RS Polri Kramat Jati gebracht wurde. Identifizierte Todesopfer sind Enda Widayanti (25, Ladenbesitzerin), Sumine (60, Ladenbesitzerin), Dedi Sutrisno (LKW-Fahrer), und Irwan Supriatin (LKW-Fahrer), ein Opfer ist vorläufig als Herr X erfasst. Vier Personen überlebten: Budiman, Johan, Safifudin und Slamet. Vier weitere gelten als vermisst: Riki, Hardianto, Ato und Dofir. Der Sprecher von Basarnas DKI Jakarta, Romli Prasetyo, erklärte: „Heute Nachmittag wurde eine Leiche gefunden, womit die Gesamtzahl der Toten auf fünf steigt.“ Die Suchmaßnahmen nach den vier anderen, die vermutlich verschüttet sind, laufen weiter. Insgesamt 366 kombiniertes Personal von Basarnas, Polizei Metro Bekasi, TNI, Feuerwehr Bekasi und anderen Einheiten sind im Einsatz. Sie nutzen Schwermaschinen wie 19 Bagger und K-9-Einheiten, um Zufahrten freizumachen und Opfer aufzuspüren. Die Umweltbehörde Jakartas (DLH) schaltete unmittelbar nach dem Vorfall eine Notfalloperation ein, um Opfer zu bergen und den Bereich zu stabilisieren. Gouverneur von Jakarta Pramono Anung Wibowo äußerte tiefe Beileid zur Tragödie. Die Provinzregierung hat Zone 4A vorübergehend geschlossen, Abfalllieferungen minimiert, sie nach Zone 3 umgeleitet und zwei neue Standorte vorbereitet. Verstorbene Opfer aus DLH-Mitarbeitern erhalten Entschädigung über BPJS Employment, medizinische Kosten für Verletzte übernimmt vollständig die Verwaltung Jakartas. Pramono dankte auch dem Umweltminister für den Besuch vor Ort.