Die Morena-Senatorin Mariela Gutiérrez Escalante hat die Tötung von rund 10.000 Straßenhunden in Tecámac, Bundesstaat Mexiko, während ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin von 2019 bis 2024 eingeräumt. Die Aussage folgte auf die Verbreitung eines Videos in sozialen Medien, in dem sie von Beamten zu diesem Thema konfrontiert wurde. In einer Pressekonferenz am 15. April verteidigte sie das Vorgehen als rechtmäßig und human.
Die Morena-Senatorin Mariela Gutiérrez Escalante bestätigte am Mittwoch, den 15. April, die Tötung von etwa 10.000 Straßenhunden in Tecámac, wo sie von 2019 bis 2024 als Bürgermeisterin tätig war. Das Thema kam durch ein Video der Aktivistin Zyanya Polastri erneut auf, in dem Beamte Gutiérrez zum Gesundheitszustand der Tiere und zur Ausbildung des Personals befragten. Im Video erklärt sie, dass die Tötungen den offiziellen mexikanischen Normen und der Verfassung entsprachen.
In ihrer Pressekonferenz erklärte Gutiérrez: „No hubo indiferencia, no hubo crueldad. Enfrenté una realidad difícil y tomé decisiones en marco de la ley, buscando el menor daño posible“ (Es gab keine Gleichgültigkeit, es gab keine Grausamkeit. Ich sah mich einer schwierigen Realität gegenüber und traf Entscheidungen im Rahmen des Gesetzes, wobei ich den geringstmöglichen Schaden anstrebte). Sie nannte Zahlen wie 70 Hunde im Jahr 2019, was insgesamt etwa 10.000 entspricht, und betonte die Protokolle für hoffnungslose Fälle.
Das Tierschutzgesetz des Bundesstaates Mexiko aus dem Jahr 2006 erlaubt die Tötung von Haustieren nur bei schweren Krankheiten oder hohem Alter und mit tierärztlichem Attest. Die Biodiversitätsverordnung von 2013 erlaubt die humane Tötung von Straßentieren in Kontrollzentren unter tierärztlicher Aufsicht.
Gutiérrez, die Ämter wie das der AALMAC-Präsidentin und Morena-Beraterin innehatte, betonte, dass die Fakten in Regierungsberichten enthalten seien, und wies jegliche Täuschung von sich.