Inmitten des am 28. Februar begonnenen Krieges gegen den Iran schränken unter anderem Frankreich, Spanien, Österreich, die Schweiz und Italien den Zugang zu ihrem Staatsgebiet für US-Militärflugzeuge ein. Donald Trump äußerte auf Truth Social seinen Ärger über diese Nato-Verbündeten. Emmanuel Macron bestätigte die Haltung Frankreichs, sich nicht an dem Konflikt zu beteiligen.
Donald Trump drückte auf Truth Social seine Verärgerung darüber aus, dass mehrere Nato-Verbündete US-Flugzeugen, die in den am 28. Februar begonnenen Krieg gegen den Iran involviert sind, Überfluggenehmigungen verweigern. Er schrieb: «La France n’a pas laissé des avions à destination d’Israël, chargés d’équipement militaire, survoler le territoire français. La France a été TRES PEU COOPÉRATIVE en ce qui concerne le “boucher iranien” qui a été éliminé avec succès». Emmanuel Macron stellte von Japan aus klar, dass Frankreich, das weder konsultiert wurde noch an der US-israelischen Offensive beteiligt ist, seine Regeln beibehält: Kampfflugzeuge mit militärischer Ausrüstung sind verboten, Tankflugzeuge und Logistik sind jedoch in Istres erlaubt. Spanien schloss am 30. März seinen Luftraum für beteiligte Flugzeuge, wie Verteidigungsministerin Margarita Robles gegenüber der AFP erklärte. US-Stützpunkte dürfen außer in Notfällen nicht genutzt werden. Österreich lehnte von Beginn an alle Anfragen ab, um seine Neutralität zu wahren, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am 2. April der AFP mit. Die Schweiz lehnte am 15. März zwei Aufklärungsflüge unter Berufung auf ihre Neutralitätsrechte ab. Italien verweigerte letzte Woche eine Landung auf dem Stützpunkt Sigonella auf Sizilien, da Kampfeinsätze eine parlamentarische Genehmigung erfordern.