President Claudia Sheinbaum rejecting US military intervention at a press conference
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Sheinbaum lehnt militärische Intervention der USA in Mexiko ab

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Präsidentin Claudia Sheinbaum reagierte am Donnerstag auf Äußerungen von Vizepräsident JD Vance und Präsident Donald Trump über mögliche militärische Maßnahmen gegen Kartelle in Mexiko. Sie betonte, dass der mexikanische Staat handlungsfähig sei, und rief dazu auf, nicht auf jeden Kommentar von Trump einzugehen.

Während ihrer Morgenpressekonferenz am 18. Juni im Nationalpalast erklärte Sheinbaum, dass Trump über die Sicherheitsstrategie Mexikos nicht ausreichend informiert sei. Sie verwies auf einen Rückgang vorsätzlicher Tötungsdelikte um 46 Prozent sowie eine Verringerung der Fentanyl-Einfuhren in die Vereinigten Staaten auf dem Landweg um 70 Prozent. Sheinbaum wies die Möglichkeit einer militärischen Intervention der USA zurück. Sie forderte, dass Maßnahmen zur Stoppung des Waffenhandels nach Mexiko auf US-amerikanischem Boden ergriffen werden sollten. Vizepräsident JD Vance sagte in einem Interview mit N+ Univisión, dass sich die Vereinigten Staaten das Recht vorbehalten, bei Bedarf militärisch einzugreifen, um ihre Bevölkerung zu schützen. Er bevorzuge die Zusammenarbeit mit Mexiko, nannte jedoch ein Szenario, in dem ein Kartell eine massive Ladung Waffen und Fentanyl transportiert. Stunden zuvor hatte Trump auf dem G7-Gipfel im französischen Évian erklärt, dass die Kartelle Mexiko regierten und die Präsidentin eine sehr verängstigte Frau sei.

Was die Leute sagen

X-Nutzer äußerten sich skeptisch gegenüber Sheinbaum und warfen ihrer Regierung Komplizenschaft mit den Kartellen vor, anstatt Angst vor einer Intervention zu zeigen. Andere verteidigten ihre entschiedene Ablehnung von US-Maßnahmen und betonten die Souveränität und die Institutionen Mexikos. Einige Beiträge hoben hervor, dass Trumps Kommentare politisch motiviert oder ungenau seien, während eine Minderheit von Nutzern eine mögliche Unterstützung durch die USA im Kampf gegen die Kartelle begrüßte.

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