Präsidentin Claudia Sheinbaum leitete am 31. Mai eine Großveranstaltung am Monumento a la Revolución, um den zweiten Jahrestag ihres Wahlsiegs zu begehen, bei der sie die nationale Souveränität gegen ausländische Einmischung verteidigte.
Nach Angaben der Stadtverwaltung versammelten sich 130.000 Menschen in Mexiko-Stadt; die Veranstaltung wurde zudem auf 31 öffentlichen Plätzen im ganzen Land, darunter Chilpancingo im Bundesstaat Guerrero, simultan übertragen.
Sheinbaum erklärte, Mexiko akzeptiere keine Einmischung und stellte die Frage, ob ausländische Behörden oder das Volk im Land entschieden. Sie betonte, sie glaube nicht, dass Präsident Donald Trump die Offensive gegen Mexiko anführe, sondern vielmehr rechtsextreme Gruppen aus beiden Nationen.
Die Gouverneurin von Guerrero, Evelyn Salgado Pineda, hob die Unterstützung des Bundes für Sozialprogramme in Höhe von mehr als 37 Milliarden Pesos sowie die Fortsetzung der „Vierten Transformation“ (Cuarta Transformación) hervor.
Eine Umfrage von El Financiero ergab, dass Sheinbaums Zustimmungswert im Mai bei 69 Prozent lag.