Der Generalsekretär der ODM, Edwin Sifuna, hat bis zum 8. April Zeit, auf Fragen zu seinem Verhalten zu reagieren und am 10. April vor dem Disziplinarausschuss der Partei zu erscheinen. Dieser Test könnte seine politische Karriere entweder festigen oder beenden. Analysten zufolge steht er vor schwierigen Entscheidungen.
Der Generalsekretär der ODM und Senator von Nairobi, Edwin Sifuna, steht vor einer großen politischen Bewährungsprobe. Die Partei hat ihm ein Schreiben mit Fragen zu seinem Verhalten zugestellt und ihm eine Frist bis zum 8. April gesetzt, bevor am 10. April eine Anhörung stattfindet.
Dies folgt auf ein Urteil des Political Parties Disputes Tribunal (PPDT), das ihn stützte und feststellte, dass die ODM nicht alle Schlichtungsmethoden ausgeschöpft hatte, bevor sie versuchte, ihn zu entlassen. Auf der National Delegates Conference (NDC) im letzten Monat erklärte der ODM-Vorsitzende Dr. Oburu Oginga, dass es keine Toleranz für interne Gegner geben werde und er Disziplin durchsetzen werde.
Analysten äußerten sich unterschiedlich. Der Abgeordnete Ngunjiri Wambugu riet ihm, um seine Position innerhalb der ODM zu kämpfen: „Ich rate ihm, um seine Position in der Partei zu kämpfen, denn selbst wenn er nicht alles bekommt, wird er es schaffen, etwas zu erreichen.“ Senator Godfrey Osotsi sagte, er habe keine Chance, sein Amt zu retten, und warf ihm vor, mit Präsident Ruto zusammenzuarbeiten.
Sifuna könnte in der ODM bleiben, um sich der Regierung von Präsident William Ruto entgegenzustellen, eine neue Partei gründen oder sich der Oppositionskoalition anschließen. In einem Interview mit NTV erklärte er: „Ich möchte all jenen versichern, die glauben, dass unser Land keine weitere Amtszeit unter Ruto vertragen kann.“ Es kursieren Gerüchte über die mögliche Gründung einer neuen Partei mit Führungspersönlichkeiten wie James Orengo und Babu Owino.