Nairobi-Senator Edwin Watenya Sifuna hat sich als widerstandsfähiger Politiker und Anwalt etabliert, der Kenias politische Landschaft geschickt navigiert. Geboren 1982 im Kakamega County, begann er dort seine Ausbildung, bevor er einen Jura-Abschluss an der University of Nairobi erwarb. Seine politische Laufbahn startete 2013 und gipfelte 2022 in einem Senats mandatssieg.
Edwin Watenya Sifuna wurde am 22. Mai 1982 im St Mary’s Hospital in Mumias, Kakamega County, geboren. Sein Vater war öffentlicher Bediensteter im ehemaligen Gemeinderat, während seine Mutter Grundschullehrerin war. Sein Onkel Lawrence Sifuna vertrat den Wahlkreis Bumala als Politiker im Parlament. Sifuna begann seine Ausbildung an der Kakamega Township Primary School, besuchte dann die Musingu High School, wo er die KCSE-Prüfungen ablegte. Er erwarb 2006 einen Bachelor of Laws (LLB) an der University of Nairobi. 2007 erhielt er ein Postgraduate Diploma von der Kenya School of Law, gefolgt von einer Anwaltsausbildung bei Kairu & McCourt Advocates. 2008 wurde er als Anwalt am High Court zugelassen. Seine politische Karriere wurde 2013 prominent, als er der CORD-Koalition als Mitglied des technischen und beratenden Ausschusses beitrat. Er behielt diese Rolle in der NASA-Koalition bei. 2017 bewarb er sich um die Nominierung für den Abgeordnetenposten in Kanduyi auf ODM-Ticket, verlor aber in den Vorwahlen. ODM nominierte ihn für den Nairobi-Senatssitz, wo er über 674.000 Stimmen erhielt, aber gegen Johnson Sakaja verlor. 2018 wurde er zum Generalsekretär der ODM ernannt und löste Ababu Namwamba ab; er etablierte sich als scharfer Sprecher und Verteidiger der Prinzipien der Mehrparteien-Demokratie. 2019 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Centre for Multiparty Democracy (CMD). Bei der Generalwahl 2022 gewann er den Nairobi-Senatssitz mit 716.876 Stimmen und dient nun als Senator und stellvertretender Minderheitenführer im Senat. Auf seiner Website heißt es: „Sifuna ist kein gewöhnlicher Politiker. Er ist ein Anwalt, der mit Werten von Gerechtigkeit und Gleichheit aufgezogen wurde, Prinzipien, die ihn zur Jurastudium führten und später in die Politik, um für gewöhnliche Kenianer zu kämpfen.“