Spanien sicherte sich seinen achten UEFA Futsal-EURO-Titel mit einem 5:3-Sieg über den Titelverteidiger Portugal im Finale 2026 in der Arena Stožice in Ljubljana. Antonio Pérez glänzte mit einem Hattrick und wurde als Spieler des Turniers ausgezeichnet, als gemeinsamer Torschützenkönig mit sieben Toren. Der Sieg beendete Portugals Streben nach einem dritten Titel in Folge nach einem packenden Spiel mit mehreren Comebacks.
Das Finale der UEFA Futsal EURO 2026 am 7. Februar stellte die iberischen Rivalen Portugal und Spanien in der Arena Stožice in Ljubljana, Slowenien, vor über 8.000 Zuschauern. Spanien traf zuerst in der 78. Sekunde, als Antonio Pérez einen Pass von Pablo Ramirez ins Tor beförderte, gefolgt von José Rayas Tor in der zweiten Minute nach einem Ballraub an Tomás Paçó und Kombination mit Cecilio Morales zum 2:0. Portugal, bekannt für Comebacks, konterte schnell: Afonso Jesus lenkte ein Zentrum von Diogo Santos in der fünften Minute ein, und Rúben Góis glich zwei Minuten später mit einer feinen Drehung und Vollendung aus. Die erste Halbzeit blieb ausgeglichen, bis Portugals sechster Foul Pérez einen 10-Meter-Strafe in der 20. Minute einbrachte, die trotz Edus Parade vom Pfosten ins Tor kullerte und Spanien 3:2 zur Pause führte. In der zweiten Hälfte legte Pany Varela für Pauleta zum 3:3 in der Halbzeit vor. Spanien drängte vor, Cecilio traf die Latte nach Pérezs Lauf. Mit fünf Minuten Rest komplettierte Pérez seinen Hattrick – den ersten in einem Futsal-EURO-Finale seit 1996 – von Cecilios Rückpass, sicherte 4:3. Mario Rivillos volleyte die Latte, und Adolfo traf zum 5:3 in der Nachspielzeit bei portugiesischem Druck. Spanien-Trainer Jesús Velasco sagte: «Ich denke, es war ein großes Match... Der Schlüssel zu unserem Erfolg war vor allem unser Enthusiasmus.» Spieler des Spiels Pérez ergänzte: «Es sind zehn Jahre her, seit wir etwas gewonnen haben, wir sind so glücklich.» Portugals Jorge Braz erwiderte: «[Ich bin] sehr stolz auf das, was die Spieler getan haben... Glückwunsch an Spanien.» Dies war Spaniens achte Titel in zehn Finalen über 13 Ausgaben, während Portugals 29 Tore einen Turnierrekord setzten. Im Spiel um Platz drei besiegte Kroatien Frankreich 5:5 n.V. (5:6 i.E.) für die erste große Medaille.