Die schwedische Handball-Nationalmannschaft besiegte Kroatien mit 33–25 im EM-Gruppenfinale in der Malmö Arena und sicherte sich den Gruppensieg sowie zwei Punkte für die Zwischenrunde. Torwart Andreas Palicka wurde für seine beeindruckende Leistung in der zweiten Halbzeit gelobt, trotz eines harten, verletzungsgeplagten Herbstes. Der Sieg positioniert Schweden günstig für die kommenden Spiele gegen Slowenien, Island, Ungarn und die Schweiz.
In der Malmö Arena traf Schweden auf Kroatien im entscheidenden Gruppenfinale der Handball-EM, wo Schweden einen überzeugenden 33–25-Sieg (17–13) errang. Das Spiel zog 10.247 Zuschauer an, und die Schweden zeigten starke Verteidigung und Effizienz. Mikael Appelgren begann im Tor mit drei frühen Paraden und verschaffte Schweden nach etwas über 15 Minuten eine 8–5-Führung. Zur Halbzeit führte Schweden 17–13 nach zwei aufeinanderfolgenden Toren von Albin Lagergren. In der zweiten Hälfte wurde Appelgren durch Andreas Palicka ersetzt, der eine Sternleistung bot. Er parierte fast 70 Prozent der Schüsse in seinem ersten Viertel im Tor und endete mit 45 Prozent bei neun Paraden insgesamt. Palicka traf auch zweimal ins leere Tor, darunter einmal, das die Führung auf 19–13 ausbaute. „Wenn er diese unglaublichen Paraden macht und dann mit den Fans feiert, bekommen wir Schwung und heben die Arena an“, sagte Lukas Sandell, der selbst drei Tore erzielte. Palicka, der sich von einer schweren Ellenbogenverletzung im September erholt hatte, ließ nach dem Spiel seine Emotionen raus. „Ich bin unglaublich glücklich und dankbar, dass ich heute hier stehe und dabei sein darf“, sagte er und lobte das Publikum: „Fantastisch. Es ist so verdammt toll, alle zu sehen – von der nächsten Generation bis zu den Älteren.“ Er hob auch seine Partnerschaft mit Appelgren hervor: „Äpplet hat auch super gespielt... Es gibt wenige Menschen, über deren Rückkehr ich mich so freue wie über seine.“ Der Sieg war der dritte in Folge in der Gruppe und platziert Schweden ideal gegen schwächere Gegner in der Zwischenrunde. Trotz eines trägen Starts des Publikums erwachte die Arena während Palickas Auftritt zum Leben. Felix Montebovi und Nikola Roganovic trafen spät und unterstrichen die Tiefe des Teams.