Die schwedische Männer-Handballnationalmannschaft sicherte sich ihren zweiten Sieg in Folge bei der EM mit einem 38:29-Erfolg gegen Georgien und qualifizierte sich für die Hauptrunde. Die jungen Spieler Felix Montebovi und Nikola Roganovic leisteten bedeutende Beiträge im Spiel in der Malmö-Arena. Die nächste Herausforderung ist das Gruppenfinale gegen Kroatien am Mittwoch.
Die schwedische Männer-Handballnationalmannschaft startete stark bei der EM mit einem Sieg gegen die Niederlande (36:31) und setzte das mit einem überzeugenden Sieg gegen Georgien am Montag fort. Das Spiel in der Malmö-Arena endete 38:29 (20:15 zur Halbzeit) und sicherte den Einzug in die Hauptrunde neben Kroatien, das die Niederlande zuvor 35:29 besiegte. Felix Claar eröffnete mit den ersten drei Toren für Schweden, doch der junge Außenspieler Felix Montebovi von HK Malmö stach in der zweiten Hälfte hervor. Als Ersatz für den verletzten Jerry Tollbring ins EM-Aufgebot gerufen, erzielte er seine drei ersten Turniertore. Eins fiel in Zusammenarbeit mit Vereinskollege Nikola Roganovic, der insgesamt sechs Treffer markierte. „Es war toll, mit Nico [Roganovic] zu treffen. Wir finden uns gut, weil wir im selben Verein spielen“, sagte Montebovi lächelnd nach dem Spiel. Die Torhüter wechselten sich ab: Mikael Appelgren hütete das Tor in der ersten Halbzeit, hatte aber einen langsamen Start, während Andreas Palicka zur Pause übernahm und mehrere Paraden zeigte. „Ich hatte am Anfang bei den ersten zwei oder drei Schüssen etwas Mühe. [...] Es war schön zu spüren, dass mein Körper gut reagierte“, kommentierte Palicka, der kürzlich von einer Augenverletzung genesen ist. Kapitän Jim Gottfridsson war mit dem Sieg zufrieden, forderte aber Verbesserung. „Es ist toll, einen Sieg und viele Tore zu haben. Aber wir hätten höher gewinnen müssen. Wir waren in Phasen schlampig“, sagte er zu Viaplay. Trainer Michael Apelgren gab allen Spielern Einsatzzeit und erweiterte den Kader für die kommenden Spiele. Axel Månsson und Fabian Norsten kamen jedoch nicht zum Zug und saßen auf der Tribüne. Am Mittwoch wartet Kroatien im entscheidenden Gruppenfinale, bei dem die Punkte in die nächste Runde mitgenommen werden. „Am Mittwoch wird es krachen“, versprach Gottfridsson.