Das schwedische Handballteam besiegte Brasilien 33-24 im zweiten EM-Vorbereitungsspiel in Partille, doch das Spiel wurde von einer Gesichtsverletzung des Torhüters Andreas Palicka überschattet. Palicka wurde nur fünf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit von einem Schuss ins Gesicht getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Trainer Michael Apelgren äußerte Besorgnis über den Zustand des Teamkapitäns.
Das schwedische Handballteam beendete die EM-Vorbereitungen mit einem überzeugenden Sieg über Brasilien, 33-24 (17-11), in Partille am Mittwoch. Es war das zweite Testspiel vor der Heim-EM in Malmö nach einem 34-27-Sieg in Jönköping am Montag. Das Spiel zeigte starke Leistungen der Feldspieler, insbesondere Lukas Sandell mit acht Toren. Torhüter Mikael Appelgren begann im Tor und lieferte in seinem 103. Länderspiel eine solide Leistung, was darauf hindeutet, dass er der erste Torwart bei der EM sein könnte. Nach der Pause wurde er durch Teamkapitän Andreas Palicka, 39, ersetzt. Doch etwas mehr als fünf Minuten in der zweiten Halbzeit traf ein brasilianischer Schuss Palicka direkt ins Gesicht und erwischte Nase und linkes Auge. Er hatte eine Nasenblutung, verlor seine Kontaktlinse und musste das Feld verlassen. Die Handballnationalmannschaft teilte mit, dass Palicka von Ärzten untersucht wurde, und kurz nach dem Spiel wurde berichtet, dass er ins Krankenhaus zur Untersuchung des linken Auges gebracht wurde. Trainer Michael Apelgren sagte: «Er ist unser Kapitän und das DNA dieses Teams seit vielen Jahren. Er ist ein extrem wichtiger Anführer für uns, und wir drücken natürlich die Daumen. Das ist das Einzige, was heute nicht gut läuft.» Trotz der Verletzung war die Stimmung positiv. Sandell zu SVT: «Es ist ein gutes Gefühl, das wir ins Turnier mitnehmen.» Apelgren stimmte zu: «Es war ein sehr gutes Spiel, wir haben heute tolle Dinge gemacht. Es fühlt sich gut an, dass wir jetzt eine Basis haben.» Schweden eröffnet die EM am 17. Januar gegen die Niederlande in Malmö.