Schweden sicherte sich einen 4:1-Sieg gegen Deutschland im Auftaktspiel des Damen-Eishockeyturniers bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand. Lina Ljungblom erzielte zwei Tore bei ihrer Rückkehr nach Krankheit und half dem Team, ein frühes Defizit aufzubekommen. Torhüterin Ebba Svenson Traff machte entscheidende Paraden zum Sieg.
Das Spiel begann angespannt, als Deutschland nach acht Minuten mit 1:0 in Führung ging durch ein Powerplay-Tor von Nina Jobst-Smith, die Schwedens Scheitern nutzte, den Puck zu räumen. Schweden antwortete vier Minuten später, als Lina Ljungblom, die ihr 100. Länderspiel absolvierte nach dem Ausfall großer Teile der Saison wegen Mononukleose, per Rebound ausglich. In der zweiten Periode übernahm Schweden die Kontrolle in einem Powerplay nach Strafe gegen Celina Haider. Ljungblom traf erneut und verwandelte ein präzises Teamspiel zum 2:1. Später per weiterem Powerplay schoss Mira Ljungåker präzise zum 3:1. Das vierte Tor fiel im Gleichspiel, Details wurden in Berichten nicht genannt. Schweden hatte 37:16 Schüsse und zog vier Strafen gegen eine. Sie verwandelten zwei von vier Powerplays, Deutschland traf bei seiner einzigen Chance. Svenson Traff, überraschender Starter statt der erfahrenen Emmad Soderberg, parierte 15 von 16 Schüssen im Olympia-Debüt und baute auf ihre IIHF-Titel-Erfahrung 2025 auf. Ljungblom, die für PWHLs Montreal Victoire mit deutscher Torhüterin Sandra Abstreiter spielt, beeindruckte aus der vierten Reihe und könnte befördert werden. Trainer Ulf Lundberg betonte eine zähe 'fuck you-Mentalität' und verglich das Team mit Honigdachsen. Verteidigerin Maja Nylén-Persson nannte Ljungblom die 'fuck you-Ministerin' für ihre Zähigkeit. Ein kleiner Vorfall abseits des Eises: Die Toilette in der schwedischen Umkleidekabinen überflutete, sodass Spielerinnen eine Alternative nutzen mussten, bis sie in der zweiten Pause repariert war. Anna Kjellbin sagte, es sei ohne große Störung gelöst worden. Der Sieg platziert Schweden gut in der Gruppe mit möglichem Schlüsselspiel gegen Japan. Nächster Gegner ist Italien am 7. Februar.