SSAB hat alle Arbeiten an der neuen Stahlwerkbaustelle in Luleå eingestellt, nachdem drei Personen aufgrund des Verdachts auf eine Vergiftung durch toxische Gase medizinische Hilfe gesucht haben. Frühere Tests hatten erhöhte Konzentrationen in Maschinenkabinen ergeben, an Karfreitag wurden neue Fälle gemeldet. Region Norrbotten bestätigt, dass zwei der Betroffenen weiterhin in der Notaufnahme behandelt werden.
SSAB hatte zuvor die Arbeiten in einem Teil des Geländes in Luleå gestoppt, nachdem Mitarbeiter über Übelkeit und Kopfschmerzen geklagt hatten. Am Donnerstag bestätigten Testergebnisse erhöhte Konzentrationen toxischer Gase in den Fahrerkabinen von Maschinen im Bereich des neuen Stahlwerkbaus.
Am Karfreitag wurde ein neuer Fall gemeldet, bei dem es sich um eine Person handelte, die außerhalb der zuvor gesperrten Zone arbeitete, was SSAB dazu veranlasste, alle Arbeiten an dem Projekt einzustellen.
Gegen 22:00 Uhr meldete die Region Norrbotten zwei weitere Fälle. Die erste betroffene Person wurde aus dem Krankenhaus entlassen, während die beiden zuletzt aufgenommenen Personen nach Angaben der Region weiterhin in der Notaufnahme verbleiben.