Vier Tage nach einer Notfall-Laparoskopie wegen akuter Blinddarmentzündung mit lokaler Peritonitis am 20. Dezember bleibt die ehemalige Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, 72, im Sanatorio Otamendi in Buenos Aires unter Hausarrest wegen des Vialidad-Falls hospitalisiert. Ein medizinisches Bulletin vom 24. Dezember meldete favorable Fortschritte trotz postoperativer Ileus, während Militante eine ökumenische Gebetsvigil draußen abhielten, was ihren ersten Weihnachtsfest intern markiert.
Nach ihrer Verlegung von ihrem Zuhause in Constitución am Samstag, 20. Dezember, und einer erfolgreichen Operation an diesem Abend wurde Kirchner auf Komplikationen überwacht. Das neueste Bulletin, herausgegeben von Sanatoriumsdirektorin Marisa Lanffanconi, bestätigte postoperativen Ileus (temporäre Darmparalyse) per CT-Scan. Sie erhält intravenöse Antibiotika und peritoneale Drainage, ohne Fieber, mit Entwicklung innerhalb normaler Parameter. Sie bleibt über Weihnachten stationär.
Um 15 Uhr am Heiligabend versammelten sich selbstorganisierte Unterstützer, Familien und Nachbarn vor dem Sanatorium, organisiert über das Social-Media-Konto 'Argentina con Cristina'. Unter Leitung des Priesters Francisco 'Paco' Olveira führte die Gruppe ein ökumenisches Gebet durch, errichtete einen Weihnachtsbaum mit Briefen und Nachrichten geschmückt und skandierte 'Nunca caminarás sola' unter dem Slogan 'Navidad junto a Cristina', mit schwenkenden Fahnen in Solidarität.
Die Ereignisse befeuerten politische Spaltungen online. Der Geschäftsmann Marcos Galperin hob Kontraste zwischen öffentlichen Krankenhäusern und ihrer privaten Versorgung hervor. Nicolás Márquez, Biograf von Präsident Javier Milei, nannte sie 'la presidiaria' und bedauerte den Erfolg der Operation. Milei und der ehemalige Abgeordnete Ramiro Marra stellten ihre Nutzung privater Behandlung infrage angesichts ihrer früheren Befürwortung öffentlicher Gesundheit, was Rückschläge von Unterstützern gegen wahrgenommene persönliche Angriffe auslöste.