Am Samstag, dem 28. Februar 2026, demonstrierten schwedisch-iranische Menschen in Stockholm und Malmö gegen das iranische Regime, kurz nach einem koordinierten Angriff der USA und Israels auf den Iran. Teilnehmer äußerten Hoffnung auf einen Regimewechsel trotz Trauer über den Krieg. Tausende schlossen sich Manifestationen mit Flaggen mehrerer Länder und Rufen nach Freiheit an.
Am 28. Februar 2026, kurz nach einem gemeinsamen militärischen Angriff der USA und Israels auf den Iran, versammelten sich schwedisch-iranische Menschen zu Demonstrationen in schwedischen Städten. Der Angriff begann mit Explosionen in Teheran kurz nach 7 Uhr schwedischer Zeit und wurde von Israel als präventive Maßnahme beschrieben. US-Präsident Donald Trump bestätigte die amerikanische Beteiligung und forderte das iranische Volk auf, das Regime zu stürzen. Der Iran reagierte mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und mehrere Golfstaaten, was zu abgesagten Flügen in der Region und der Evakuierung von EU-Personal aus dem Nahen Osten führte. Laut iranischen Medien sind Zivilisten betroffen. nnIn Stockholm fanden Manifestationen an mehreren Orten statt, darunter Centralplan, Norra Bantorget, Hamngatan und Gustav Adolfs torg. Tausende Teilnehmer marschierten mit iranischen, amerikanischen, schwedischen und israelischen Flaggen sowie der historischen „Löwe-und-Sonne“-Flagge. Rufe wie „Revolution“ und „Freies Iran“ hallten wider, begleitet von Trommeln und Jubel. Unter den Rednern waren die Liberalerna-Führerin Simona Mohamsson und der Sozialdemokrat Ardalan Shekarabi. nnSaeed Hashemi, der seit 1979 in Schweden lebt, drückte Freude über den bevorstehenden Fall des Regimes aus: „Das ist es, worauf wir 46 Jahre gewartet haben. Freiheit zu bekommen, nicht nur für den Iran, sondern für die ganze Welt.“ Athena Moghimi, die als Fünfjährige nach Schweden kam, sagte: „Niemand will Krieg und niemand will, dass eine Außenmacht sein Land bombardiert, aber hoffentlich fällt das Regime.“ Organisator Mahan Baghdadi beschrieb die Stimmung als wunderbar und hieß die Beteiligung der USA und Israels willkommen: „Wir wollen das Regime weg, und wenn sie uns dabei helfen wollen, sind wir dankbar.“ nnIn Malmö demonstrierten rund 500 Personen von Triangeln nach Stortorget mit Flaggen für die USA, Israel, Schweden und Iran sowie Plakaten mit Reza Pahlavi und Donald Trump. Shahin Khan erklärte: „Krieg hat Opfer und ist nie gut, aber das ist das letzte Mittel.“ Sarvin, die als Zehnjährige nach Schweden kam, fügte hinzu: „Es war ein unrealer Traum, dass das Regime verschwinden könnte, aber jetzt fängt die Hoffnung an.“ nnÄhnliche Demonstrationen fanden in Berlin und München statt. Teilnehmer äußerten gemischte Gefühle aus Hoffnung und Trauer mit dem gemeinsamen Wunsch nach Demokratie im Iran.