Protestwelle im Iran eskaliert seit Dezember 2025

Seit Ende Dezember 2025 eskaliert im Iran eine landesweite Protestwelle gegen das Regime, ausgelöst durch die Wirtschaftskrise. Demonstrieren richten sich nun gegen Armut, Korruption und Unterdrückung, mit Beteiligung breiter Gesellschaftsschichten. Das Regime reagiert mit Repression, während internationale Akteure wie die USA die Protestierenden unterstützen.

Die Proteste im Iran begannen Ende Dezember 2025 als Reaktion auf steigende Lebensmittelpreise, Wassermangel und den starken Wertverlust des Rials. Sie haben sich zu einem breiten Aufstand gegen die Islamische Republik entwickelt, mit Demonstrationen, Streiks und Zusammenstößen in zahlreichen Städten. Internationale Beobachter beschreiben dies als die schwerste innenpolitische Krise seit der Revolution von 1979. Beteiligt sind Händler aus den Basaren, Arbeiter und die Mittelschicht – eine breite Allianz, die erstmals regimenahen Gruppen einschließt.

Seit Anfang Januar 2026 setzt das Regime auf harte Maßnahmen: Internetsperren, Telefonblockaden, Schüsse auf Demonstranten und Massenprozesse. Gleichzeitig mobilisiert es Anhänger zu Gegendemonstrationen, etwa in Teheran. Der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, 86 Jahre alt, kontrolliert Militär, Justiz und Medien, doch seine Autorität schwindet. Die Revolutionsgarden bleiben loyal, doch Experten sehen einen Umbruch nur bei Spaltungen in den Sicherheitskräften. Die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur erklärte: „Die ‚Tage der Islamischen Republik‘ könnten gezählt sein.“

US-Präsident Donald Trump hat den Protestierenden Unterstützung zugesagt und droht mit Maßnahmen, darunter Satelliteninternet. Die UN fordert einen Stopp der Gewalt, Israel äußert sich zugunsten der Bewegung. Das Regime wirft den USA und Israel Einmischung vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält ein Ende des Regimes für möglich. In deutschen Städten gab es Solidaritätsdemonstrationen.

Die Unruhen verschärfen die Wirtschaftskrise, beeinflussen Ölpreise und führen zu Rückzügen von Investoren. Die Sicherheitslage ist angespannt; Regierungen raten von Reisen ab. Beobachter erwarten weitere Eskalation, abhängig von inneren Dynamiken und internationalen Reaktionen.

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