Der Krieg im Iran weckt Bedenken vor einer möglichen Migrationswelle nach Europa. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz forderte den Verhindern unkontrollierter Bewegungen aus dem Iran, während internationale Organisationen vor einer humanitären Notlage warnen. Trotz 100.000 Abreisen aus Teheran wurde an den Grenzen noch keine Welle beobachtet.
Kämpfe im Iran halten an, wobei Angriffe nicht nur militärische Infrastruktur, sondern auch Treibstoffdepots treffen und einen „Ölregen“ verursachen, der die Zivilbevölkerung betrifft. Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) bezeichnete die wachsende Krise im Nahen Osten am Freitag als große humanitäre Notlage. nnIn seinem Jahresbericht vom 3. März erklärte die EU-Agentur für Asyl, dass das Ausmaß des potenziellen Risikos einer Migrationswelle erheblich sei. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz schloss sich dem am 6. März an und sagte: „Wir müssen unkontrollierte Migrationsbewegungen aus dem Iran verhindern. Wir wollen nicht, dass sich hier das syrische Szenario wiederholt.“ nnDie iranische Straßenpolizei registrierte in den ersten zwei Tagen der Angriffe 100.000 Abreisen aus Teheran. Allerdings haben Nachbarländer noch keine Migrationswelle gemeldet, obwohl sie die Ersten betroffen wären. nnDiese Aussagen unterstreichen die europäischen Bedenken angesichts der Eskalation des Konflikts, ohne bisher eine massive Bewegung zu bestätigen.