Deutsche Reisende müssen Kosten für Regierungs-Rückholflüge tragen

Aufgrund des Kriegs zwischen USA, Israel und Iran sitzen Zehntausende Reisende im Nahen Osten fest. Die Bundesregierung organisiert Rückholflüge, doch Betroffene müssen möglicherweise an den Kosten teilnehmen. Reiseveranstalter wie Tui und Dertour versprechen, diese Kosten zu übernehmen, falls ihre Kunden die Flüge nutzen.

Seit dem Ausbruch des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran sind rund 30.000 Pauschaltouristen deutscher Reiseveranstalter im Nahen Osten gestrandet, wie der Deutsche Reiseverband berichtet. Die Lufträume sind weitgehend gesperrt, und erste Evakuierungsflüge starteten erst nach Tagen. Die Bundesregierung hat Rückholflüge organisiert, um deutsche Urlauber nach Hause zu bringen, doch diese sind nicht kostenlos.

Das Auswärtige Amt bestätigt, dass Betroffene einen Kostenbeitrag leisten müssen, wie im Konsulargesetz vorgesehen. Dieser entspricht etwa dem Preis eines Economy-Flugs von 400 bis 500 Euro pro Person; für Familien mit Kindern können Kosten über 1.000 Euro entstehen. Reiserechtsexpertin Karolina Wojtal vom Europäischen Verbraucherzentrum erklärt, dass solche Beteiligungen auch während der Corona-Pandemie üblich waren. Da die Regierungsflüge nicht als kommerzielle Flüge gelten – gemäß Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs –, sind Rückerstattungen von Airlines oder Veranstaltern unter EU-Fluggastrechten schwierig. Für Pauschalreisen könnte jedoch die Pauschalreise-Richtlinie greifen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul betonte, dass Reiseveranstalter primär für Pauschaltouristen zuständig seien. Gebeco gibt an, keine Gäste auf Regierungsflügen zu haben; alle Rückkehrer nutzen reguläre Flüge. „Gebeco-Reisende sind bei Reisen mit uns durch die geltenden Pauschalreise-Richtlinien bestens abgesichert“, sagte Michael Knapp, CCO von Gebeco. Tui arbeitet mit Partnern wie Emirates und würde Kosten übernehmen, falls nötig, so Pressesprecher Aage Dünhaupt. Dertour hat bereits ein Viertel seiner Betroffenen via Sonderflüge mit Emirates und Etihad repatriiert und verspricht volle Übernahme von Regierungskosten. Lufthansa und Condor äußerten sich nicht.

Wadephul berichtete am Donnerstag von einer Entspannung: „Die Kapazitäten für die Ausreise werden von Tag zu Tag größer.“ Aus Dubai und Abu Dhabi starten rund 250 kommerzielle Flüge, über 60 davon nach Europa, einige nach Deutschland, mit vollem EU-Rechtsschutz.

Im Kontext des Konflikts versprach US-Präsident Donald Trump am Dienstag Marine-Eskorten für Tanker durch die Straße von Hormus, falls Iran die Blockade umsetzt, die ein Fünftel des globalen Ölbedarfs betrifft.

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