Team USA besiegte Team Canada 2:1 nach Verlängerung und gewann die Goldmedaille im Herren-Eishockey bei den Milano Cortina 2026 Winterolympics. Torwart Connor Hellebuyck parierte 41 Schüsse im Finale für die Amerikaner und erhielt die Turnier-MVP-Auszeichnung mit einer perfekten Bilanz von 5-0-0. Der Sieg ist das dritte Olympiagold für das US-Herren-Team und das erste seit 1980.
Das Goldmedaillen-Finale am 22. Februar 2026 in Mailand bot ein intensives Rivalitätsduell zwischen den beiden Nationen. Team USA mit mehreren NHL-Stars bezwang ein zähes kanadisches Team in einem Match, das in Berichten als dramatischer Thriller beschrieben wurde. Hellebuycks Leistung mit einem Gegentordurchschnitt von 1,18 und einer Fangquote von .956 im gesamten Turnier war im Finale entscheidend. NHL-Spieler spielten auf beiden Seiten Schlüsselrollen. Für die USA trug Verteidiger Jaccob Slavin von den Carolina Hurricanes zum Gold bei, während Stürmer Kyle Connor von den Winnipeg Jets trotz mehrfacher gesunder Aussparung mit Gold zurückkehrte. Mittelstürmer Jack Eichel von den Vegas Golden Knights drückte nach dem Spiel überwältigende Stolz aus: „It's hard to put into words. It's crazy... just really proud of the group, I'm emotional. It just means a lot.“ Kanadas Silbermedaille umfasste Beiträge von Verteidiger Josh Morrissey von den Jets, der das Finale wegen einer Oberkörperverletzung aus dem früheren Turnierverlauf verpasste. Stürmer Seth Jarvis von den Hurricanes holte Silber für die Kanadier. Das Spiel unterstrich die NHL-Beteiligung, mit Spielern aus mehreren Teams, die ihre Länder während der Olympiapause vertraten, die den Ligabetrieb ab dem 5. Februar einstellte. Dieses Ergebnis bereitet die NHL-Wiederaufnahme vor, wobei Medaillengewinner wie Hellebuyck und Slavin zu ihren Clubs zurückkehren inmitten enger Playoff-Rennen und der Trade-Deadline am 6. März. Das Duell wurde als „perfektes Schaufenster“ für Eishockey gelobt und steigerte die globale Anziehungskraft des Sports.