Die Gewerkschaften der Telangana State Road Transport Corporation (TGSRTC) haben am späten Freitag nach langwierigen Gesprächen mit der Regierung ihren dreitägigen Streik beendet. Der Suizid des Fahrers K. Shankar Goud in Warangal hatte die Proteste verschärft. Die Regierung hat einer Fusion der RTC mit dem Bundesstaat und einer Überarbeitung der Lohnskalen zugestimmt.
Die Angestellten der Telangana State Road Transport Corporation (TGSRTC) ließen während des vom Joint Action Committee (JAC) ausgerufenen Streiks drei Tage lang die Busse in den Depots. Der Suizid des Fahrers K. Shankar Goud im Distrikt Warangal verschärfte die Unruhen. In Hyderabad kamen die Dienste an der Mahatma Gandhi Bus Station und der Jubilee Bus Station zum Erliegen, wobei die Polizei zur Aufrechterhaltung der Ordnung eingesetzt wurde.
K. Shankar Goud aus Narsampet hatte sich am Donnerstag vor dem Busbahnhof in Narsampet aus Protest gegen unerfüllte Forderungen, darunter die Fusion der RTC mit der Regierung, selbst angezündet. Er erlag am Freitagmorgen seinen Verletzungen. Das JAC stellte 32 Forderungen auf, die sich vor allem auf Gehaltsanpassungen, Arbeitsplatzsicherheit und Lohnrückstände konzentrierten.
Am späten Freitagabend waren die Verhandlungen erfolgreich, was zur Aussetzung des Streiks führte. Der stellvertretende Regierungschef Mallu Bhatti Vikramarka erklärte am Samstag um 1 Uhr morgens bei einer Pressekonferenz: „Wir haben beschlossen, ein offizielles Komitee mit Regierungsvertretern und RTC-Gewerkschaftsführern zu bilden, um die Fusion einzuleiten.“ JAC-Führer E. Venkanna sagte gegenüber The Indian Express: „Die RTC-Busse werden ab dem 25. April wieder auf den Straßen unterwegs sein. Die Regierung hat der Lohnanpassung zugestimmt.“
Die Behörden setzten während des Streiks etwa 1.000 ausgelagerte Busse ein, darunter 450 Elektrobusse. Das Unternehmen betreibt landesweit mehr als 9.300 Busse, davon etwa 3.000 in Hyderabad, die täglich 2,6 Millionen Passagiere befördern. Verkehrsminister Ponnam Prabhakar erklärte: „Die RTC-Mitarbeiter haben das Recht zu protestieren... aber nicht das Recht, sich das Leben zu nehmen.“