Am 14. Januar 2026 versammelten sich Tausende Fans und Künstler in der Movistar Arena in Bogotá, um Yeison Jiménez, dem populären kolumbianischen Sänger, der am 10. Januar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, Lebewohl zu sagen. Die kostenlose Veranstaltung, aufgeteilt in zwei Sitzungen, bot Auftritte von über 20 Kollegen aus der populären Musik, die seine Hits sangen.
Die Movistar Arena in Bogotá wurde am 14. Januar 2026 zum Mittelpunkt einer emotionalen postumen Ehrung für Yeison Jiménez. Der Sänger, eine ikonische Figur der kolumbianischen Populärmusik, starb am 10. Januar bei einem Absturz einer kleinen Maschine in Boyacá und hinterließ über 70 Songs sowie acht Alben. Die kostenlose Veranstaltung war in zwei Sitzungen unterteilt: von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr und von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr, mit einer kontrollierten Evakuierung dazwischen. Besucher trafen bereits ab 8:20 Uhr ein, darunter Fans aus Städten wie Cali, die über Nacht gezeltet hatten. Die Metropolitanpolizei setzte 400 Beamte für die Sicherheit ein, verbot Alkohol und gefährliche Gegenstände und verlangte, dass Minderjährige unter 16 Jahren von einem Erwachsenen begleitet werden. Die erste Sitzung begann um 13:30 Uhr mit Pipe Bueno und Alzate, die Lieder zu seinen Ehren aufführten. Ihnen folgten Paola Jara und Jessi Uribe, nach Worten von Jiménez' Mutter Luz Mery Galeano und seiner Tochter Taliana. Weitere Teilnehmer waren Francy, Arelys Henao, Jhon Alex Castaño, die Gruppe Pasabordo, Ciro Quiñónez, Luis Alfonso, Jhonny Rivera und Andy Rivera. Über 20 Populärmusik-Künstler betraten die Bühne, um Hits wie 'El aventurero', 'Vete' und 'Ni tengo ni necesito' wiederzubeleben. Geboren in Manzanares (Caldas), begann Jiménez mit 13 Jahren, Songs zu komponieren, während er in Bogotás Central de Abastos arbeitete. Sein professionelles Debüt gab er 2013 mit dem Album Con el corazón – Volumen 1, das 'Te deseo lo mejor' enthielt. Er füllte 2024 die Movistar Arena und 2025 das Estadio El Campín mit über 40.000 Menschen aus. Kollaborationen mit Jessi Uribe ('La invitada', 'El adiós'), Pipe Bueno ('Ni tú ni yo') und Paola Jara ('Vida de Rico') steigerten seinen Ruhm. Die Ehrung war nicht nur ein Abschied, sondern eine Feier seiner selbstgemachten Karriere, die Tausende im gemeinsamen Trauern vereinte.