Der kolumbianische Senator und Präsidentschaftsvorkandidat Miguel Uribe Turbay starb am 11. August 2025, mehr als zwei Monate nachdem er bei einer öffentlichen Veranstaltung in Bogotá angeschossen wurde. Der Attentäter, ein 14-Jähriger, wurde gefasst, doch die Behörden haben die Untersuchung noch nicht abgeschlossen. Das Attentat löste einen nationalen Schock aus und weckte erneut Ängste vor politischer Gewalt im Land.
Am 7. Juni 2025 wurde Miguel Uribe Turbay, kolumbianischer Senator und Präsidentschaftsvorkandidat, bei einer von ihm geleiteten öffentlichen Veranstaltung in Bogotá angeschossen. Er erlitt mehrere Schussverletzungen und wurde in die Intensivstation gebracht, wo er mehr als zwei Monate um sein Leben kämpfte. Er starb letztlich am 11. August, wie kolumbianische Medien berichteten.
Der Täter war ein 14-Jähriger, der kurz nach dem Anschlag gefasst wurde. Die Behörden haben Fortschritte in der Untersuchung gemacht, doch der Fall ist noch offen, ohne abschließende Erkenntnisse zu Motiven oder möglichen Komplizen.
Dieses Attentat, das erste seiner Art gegen eine prominente politische Figur in den letzten Jahren, löste in Kolumbien weit verbreitetes Entsetzen aus. Sicherheitsmaßnahmen wurden für Dutzende politischer Führer verstärkt, und das Ereignis entfachte erneut Debatten über die Rückkehr politischer Gewalt im Land. Analysten betonen, dass der Mord an Uribe Turbay die Schwächen bei der Schutzmaßnahmen für öffentliche Figuren inmitten zunehmender politischer Spannungen offenlegt.