In einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart führte eine defekte Gastherme zu einer stark erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration. Drei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr rät zu CO-Warnmeldern.
Am Abend wurde in einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart eine defekte Gastherme entdeckt, die für stark erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen gesorgt hatte. Ein Bewohner war bewusstlos geworden, woraufhin die Bewohner den Notruf 112 wählten.
Als der Rettungsdienst eintraf, schlugen die mitgeführten Kohlenmonoxid-Melder an, was die Alarmierung der Feuerwehr auslöste. Luftmessungen zeigten hohe Gaswerte in mehreren Wohnungen. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und kann bei Einatmung schnell tödlich wirken.
Die Feuerwehr stellte die defekte Therme außer Betrieb und belüftete das Gebäude. Fünf Personen wurden untersucht, drei mussten in Kliniken transportiert werden. Die Einsatzkräfte empfehlen, bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen CO-Warner zu installieren.