Drei Männer wurden im Raum Stockholm wegen eines organisierten Ladendiebstahlmarathons in einem Lidl-Markt festgenommen. Zwei von ihnen arbeiteten im Geschäft und nutzten ihre Positionen, um volle Einkaufswagen ohne Zahlung durchzulassen. Der Staatsanwalt bestätigt, dass sie nun vier Wochen in Untersuchungshaft bleiben.
In dieser Woche wurden drei Männer im Raum Stockholm wegen Diebstahls bei Lidl festgenommen. Laut Berichten der Aftonbladet handelt es sich um einen Insider-Diebstahl, bei dem zwei der Männer im Geschäft arbeiteten. Einer stand an der Kasse, während die anderen beiden mehrere Wagen mit Waren füllten und ohne Zahlung hinausgelassen wurden. Die Methode wurde mehrmals wiederholt von Mai dieses Jahres bis zum 6. Dezember.
Staatsanwalt Simon Karnell bestätigt die Festnahmen: «Ja, zwei sind aufgrund hoher Wahrscheinlichkeit wegen schweren Diebstahls über einen Zeitraum von Mai dieses Jahres bis 6. Dezember festgenommen. Eine Person ist wegen Diebstahls und versuchten Diebstahls am 6. Dezember festgenommen.» Die Männer bleiben bis zum 7. Januar nächsten Jahres in Untersuchungshaft, eine Frist von vier Wochen. Wegen der Ermittlungsgeheimhaltung kann Karnell keine weiteren Details kommentieren.
Laut Expressen, das sich auf Aftonbladet beruft, werden zwei Männer des schweren Diebstahls verdächtigt und der Dritte des einfachen Diebstahls und versuchten Diebstahls. Lidl verweigert einen Kommentar: «Wir haben die Routine, nicht zu individuellen Mitarbeitern Stellung zu beziehen und können daher keine weiteren Kommentare abgeben,» schreibt Ingrid Arinell aus dem Presseamt von Lidl in einer E-Mail.
Die Vorfälle beleuchten die Risiken interner Diebstähle im Einzelhandel, doch die Polizei hat das Schema nun durch ihre Ermittlungen aufgedeckt.