Am Freitagnachmittag und -abend brachen in Neumünster zwei Brände aus, bei denen jeweils drei Personen verletzt wurden. Die Feuerwehr war mit einem Einsatz in Gadeland beschäftigt, als sie zu einem weiteren Brand in der Lornsenstraße gerufen wurde. Insgesamt mussten sechs Menschen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Die ersten Alarmierungen erfolgten gegen 16.30 Uhr zu einem Brand im Keller eines Einfamilienhauses im Asperkamp in Gadeland. Die Berufsfeuerwehr Neumünster rettete drei Personen aus dem Gebäude, die mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Feuer wurde gelöscht, Nachlöscharbeiten liefen bis etwa 17.30 Uhr. Am Einsatz waren 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr Neumünster, der Freiwilligen Feuerwehren Gadeland und Wittorf sowie des Rettungsdienstes beteiligt. Das Haus ist durch den Brand unbewohnbar geworden, die Ursache ist unklar.
Noch während dieser Operation wurde die Feuerwehr um 17.46 Uhr zu einem Zimmerbrand im dritten Obergeschoss eines Wohngebäudes in der Lornsenstraße gerufen. Der Brand drohte, sich auf das Dachgeschoss auszudehnen, konnte aber schnell unter Kontrolle gebracht werden. Drei Menschen erlitten Verdacht auf Rauchvergiftung und mussten hospitalisiert werden. Die Wohnungen im dritten Obergeschoss und im Dachgeschoss sind unbewohnbar. Beteiligt waren die Berufsfeuerwehr sowie Freiwillige aus Wittorf, Mitte und Einfeld.
Beide Brände ereigneten sich in kurzer Folge und forderten die Einsatzkräfte stark. Die genauen Ursachen bleiben derzeit ungeklärt.