Die Wall Street Journal berichtet, dass die Trump-Regierung plant, die kubanische Regierung zu stürzen, nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro entführt haben. Der Bericht besagt, dass die USA nach Insidern in der kubanischen Regierung suchen, um einen Deal auszuhandeln, der die aktuelle Führung stürzt. Ein ähnlicher Ansatz wurde in Venezuela angewandt, wo Vizepräsidentin Delcy Rodríguez und ihr Bruder Jorge der Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung zugestimmt haben.
Die Wall Street Journal enthüllte, dass die Trump-Regierung Wege erkundet, um die kubanische Regierung zu stürzen, nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA. Laut der Zeitung suchen die Vereinigten Staaten „nach kubanischen Regierungsinsidern, die helfen können, einen Deal auszuhandeln“, um die aktuelle Führung zu verdrängen. Dieser Plan entsteht nach Maduros Entführung, die die regionalen Dynamiken verändert hat. Am Donnerstag berichtete The Guardian über ein ähnliches Modell in Venezuela: Vier Quellen sagten, dass Vizepräsidentin Delcy Rodríguez und ihr einflussreicher Bruder Jorge zugesagt hätten, mit der Trump-Regierung zusammenzuarbeiten, falls Maduro vom poder entfernt würde. Rodríguez fungiert nun als Interimsleiterin Venezuelas. Diese Entwicklungen wecken in Havanna Bedenken hinsichtlich potenzieller externer Interventionen. Der WSJ-Bericht nennt keine spezifischen potenziellen kubanischen Kollaborateure, hebt aber die Strategie des Rekrutierens von Insidern zur Erleichterung eines Regimewechsels hervor. Regionale Analysten sehen Parallelen zu historischen US-Einflusstäktiken in Lateinamerika, obwohl keine offiziellen kubanischen Reaktionen in den verfügbaren Quellen erwähnt werden.