Uber erklärte nach der Analyse eines vom Fahrer aufgezeichneten Videos, dass es keine Fahrtverweigerung aufgrund des Autismus des Kindes gegeben habe.
Der Fahrdienstvermittler Uber äußerte sich am Freitag (17.07.) zu dem Vorfall, der sich in Belo Horizonte ereignet hat. Laut der Pressestelle von Uber seien die Informationen, der Fahrer habe die Fahrt wegen des Autismus des Kindes verweigert, nicht haltbar.
Die Mutter des Kindes, Elisa Albuquerque, hatte am Dienstag (14.07.) über ihre sozialen Medien von dem Vorfall berichtet. Sie gab an, dass der Fahrer die Fahrt abgelehnt habe, nachdem er den Behindertenausweis ihrer Tochter gesehen hatte, was zu einem Streit führte, der aufgezeichnet wurde.
Uber teilte mit, man habe das vom Partnerfahrer übermittelte Videomaterial analysiert und bestätigt, dass es keine Fahrtverweigerung gegeben habe. Das Unternehmen bedauerte den Vorfall und bekräftigte, dass es keine Diskriminierung dulde.
Die Zivilpolizei von Minas Gerais erklärte, dass der Fall von der spezialisierten Polizeidienststelle für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen in Belo Horizonte untersucht werde.