Gewerkschaften rufen zum Streik am 2. Dezember gegen Haushalt 2026 auf

Von CGT, FSU und Solidaires ausgerufen, ist ein nationaler Streiktag für Dienstag, den 2. Dezember, gegen den Haushaltsentwurf 2026 angesetzt, den die Gewerkschaften als ungerecht bezeichnen. Störungen werden Verkehr, Bildung und öffentliche Verwaltungen betreffen. Nutzer sollten mit Verzögerungen in Schlüsselsektoren rechnen.

Die Mobilisierung am 2. Dezember richtet sich gegen das Finanzgesetz 2026, das von den Gewerkschaften als „sozial ungerecht“ bezeichnet wird. Sie fordern das Ende des Lohnstopps im öffentlichen Dienst, allgemeine Lohnerhöhungen, ein Stopp der Stellenstreichungen und den Verzicht auf die Verdopplung der Arztkostenpauschalen. Die Beratungen zu diesem Haushalt gehen bis Mitte Dezember weiter.

Die Verkehrsdienste werden eingeschränkt. Bei der RATP gilt ein Streikaufruf von 1. Dezember 18 Uhr bis 3. Dezember 7 Uhr, wobei U-Bahn-, Bus- und Straßenbahnlinien im reduzierten Modus fahren. Bei der SNCF erwartet die CGT Cheminots Verspätungen und Zugausfälle; offizielle Prognosen werden am Montag nachmittag veröffentlicht. Im Luftverkehr planen Minderheitsgewerkschaften der Air-France-Piloten Aktionen am 2. und 3. Dezember gegen Stellenabbau.

Das nationale Bildungssystem wird Lehrermangel in Grund- und weiterführenden Schulen erleben. Einige Schulen bieten Mindestservice an, andere könnten je nach lokalen Entscheidungen schließen. Schulkantinen, Hortbetreuung vormittags und nachmittags sowie außerschulische Aktivitäten könnten beeinträchtigt sein. Kommunale Kindergärten könnten verkürzt öffnen oder teilweise schließen.

Staatliche und kommunale Verwaltungen werden Verzögerungen haben: vorübergehende Schließung von Schaltern, verschobene Termine für Ausweisdokumente oder Sozialdienste. In Gesundheitseinrichtungen wird ein Mindestservice mit begrenzter Präsenz streikfreier Mitarbeiter gewährleistet.

Demonstrationen sind in Städten wie Bordeaux, La Rochelle, Châteaubriant, Lens, Douai, Dijon, Le Havre und Rouen geplant. Details für Paris stehen aus, aber Märsche könnten zu Umleitungen und Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum führen.

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