Am dritten Tag der Such- und Rettungsoperationen (SAR) für den Absturz der ATR 42-500 in Gunung Bulusaraung, Süd-Sulawesi, fand ein gemeinsames Team Besitztümer der Opfer und Flugzeugteile. Diese Funde stammen aus Suchen in extremem Gelände und dienen als wichtige Hinweise für weitere Evakuierungen. Der DVI-Team hat DNA von acht Opfernfamilien untersucht, obwohl noch keine Leichen eingegangen sind.
Die ATR 42-500 der Indonesia Air Transport auf der Strecke Yogyakarta-Makassar stürzte am 17. Januar 2026 im Gebiet der Bulusaraung-Berge, Regierungsbezirk Maros-Pangkep, Süd-Sulawesi, ab. Das Unglück forderte 10 Todesopfer, darunter sieben Crewmitglieder und drei Passagiere. Am dritten Tag der SAR-Operationen, Dienstag (20. Januar 2026), entdeckte das gemeinsame Team mehrere Besitztümer der Opfer entlang des extremen Pfads zwischen dem Gipfel und Pos 9 auf dem Aufstiegsweg Bulusaraung. Zu den Gegenständen gehörten persönliche Dokumente, eine Brieftasche, ein Notizbuch und Elektronik wie eine Smartwatch. Zusätzlich wurden Flugzeugteile wie eine Schwimmweste und ein Feuersignal in der Nähe der Flugzeugnase gefunden. „Bis zum dritten Tag der Operationen hat das gemeinsame SAR-Team erfolgreich mehrere Besitztümer der Opfer und Flugzeugteile im Suchgebiet von Gunung Bulusaraung gefunden“, sagte Muhammad Arif Anwar, Leiter des SAR-Büros Klasse A Makassar und SAR-Mission-Koordinator. Alle Funde wurden gesichert, katalogisiert und mit Koordinaten versehen, was die Suche eingrenzt. Das steile, risikoreiche Gelände erfordert spezielle Techniken wie Abseilen und Pfadfreimachen, mit großen Herausforderungen durch dichten Nebel und schnelle Wetterwechsel. Der Basarnas-Chef, Air Marshal TNI Mohammad Syafii, äußerte Anerkennung für die harte Arbeit des Teams. „Das ist das Ergebnis harter Arbeit, Disziplin und Zusammenarbeit aller Elemente vor Ort“, sagte er. Die Operationen werden professionell fortgesetzt, bis die Evakuierung abgeschlossen ist. Separat untersuchte das DVI-Team der Süd-Sulawesi-Polizei am 19. Januar 2026 DNA von acht Opfernfamilien mittels Haustür-zu-Haustür-Ansatz, um den Prozess zu beschleunigen. Bisher sind jedoch keine Leichen für die Obduktion eingegangen.