Ein von dem Abgeordneten Eduardo Suplicy (PT) geteiltes Video zeigt, wie die Militärpolizei eine Frau auf der Avenida Paulista in São Paulo fixiert, während sie vor ihrer Tochter um Hilfe schreit. Die Militärpolizei erklärt, die Frau habe eine Glastür beschädigt und Widerstand geleistet, nachdem sie Angestellte bedroht hatte. Der Vorfall löste in den sozialen Medien Kritik aus und wurde als Drohung und Sachbeschädigung aktenkundig.
Ein von dem Abgeordneten des Bundesstaates Eduardo Suplicy (PT) am Freitag (10. April) veröffentlichtes Video kursiert in den sozialen Medien und zeigt, wie die Militärpolizei eine Frau auf der Avenida Paulista in São Paulo fixiert. Die Frau ist zu sehen, wie sie um Hilfe schreit und sagt, dass sie nicht mitgenommen werden möchte, während ihre Tochter in der Nähe weint. Die Militärpolizei gab an, zu einem Streit in einem Büro gerufen worden zu sein. Die Frau, eine ehemalige Mitarbeiterin, die mit ihrer Abfindung unzufrieden war, beschädigte eine Glastür und bedrohte das Personal. Während des Einsatzes zeigte sie sich "stark erregt und leistete aktiven Widerstand", was zur Verwendung von Handschellen aus Sicherheitsgründen führte. Die Fesseln wurden abgenommen, nachdem sie sich im Streifenwagen beruhigt hatte. Der Vorfall wurde an den 78. Polizeidistrikt (Jardins) weitergeleitet, wo eine Anzeige wegen des Verdachts auf Bedrohung und Sachbeschädigung erstattet wurde. Suplicy bezeichnete den Fall als "inakzeptabel" und behauptete, die Polizei habe "eine Frau, die als Reinigungskraft arbeitete", gewaltsam angegriffen, als diese lediglich Bezahlung für erbrachte Leistungen forderte. Das Sekretariat für öffentliche Sicherheit hatte zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht auf Anfragen reagiert. Die Episode ereignet sich inmitten von Diskussionen über das Verhalten der Polizei nach dem Tod von Thawanna da Silva Salmázio während eines Einsatzes am 3. April.