Im Serienfinale von HBOs IT: Welcome to Derry zeigt der Geist des jungen Rich Santos Pennywise einen trotzigen Mittelfinger in einem ungeschriebenen Moment. Executive Producer Andy Muschietti enthüllte, dass diese Improvisation zusammen mit Richs Auferstehung spät in der Produktion hinzugefügt wurde, um Zuschauer nach dem emotionalen Tod der Figur zu trösten. Die Ergänzung steigerte die Spannung und Merkfähigkeit der Episode.
Das Finale der Debütstaffel von IT: Welcome to Derry brachte einen rührenden und unerwarteten Rückkehrer für Rich Santos, gespielt von Arian S. Cartaya, dessen Tod in der vorherigen Episode Fans erschüttert hatte. Während der Losers Club – Marge (Matilda Lawler), Lilly (Clara Stack), Will (Blake Cameron James) und Ronnie (Amanda Christine) – kämpfte, um Pennywise innerhalb der Grenzen von Derry einzudämmen, tauchte Richs Geist aus dem Jenseits auf, um zu helfen. Über den zugefrorenen Fluss rennend, zeigte er dem monströsen Clown den Stinkefinger, eine Geste, die den Impact der Szene verstärkte.
Dieser Mittelfinger war nicht im Originalskript, so Executive Producer Andy Muschietti. „Wir haben generell viel improvisiert, und das war eine der Sachen, die wir am Tag oder ein paar Tage vorher erfunden haben“, sagte Muschietti zu TVLine. Die Idee für Richs kurze Auferstehung kam ihm in den letzten Wochen der Produktion. Mit Vergleichen zu Figuren wie Dick Hallorann, der Tote sehen kann, wollte Muschietti dem Publikum Trost spenden angesichts des Verlusts eines geliebten Helden.
Obwohl Muschietti die Geste erdacht hat, nahm Cartaya sie begeistert an. „Da [Arian] ein phänomenales Kind und toller Schauspieler ist, war er natürlich dabei“, bemerkte Muschietti. Die Improvisation milderte die Angst im Höhepunkt der Episode, wo das Kriechen des Monsters greifbare Furcht erzeugte, erträglich gemacht durch Richs Abwesenheit-zu-Präsenz.
HBO hat Welcome to Derry noch nicht für eine zweite Staffel verlängert, aber Muschietti plant insgesamt drei Staffeln für die Prequel-Serie.