Nahostkonflikt belastet indische Märkte und Fertigungsindustrie angesichts anhaltender Risiken

Aufbauend auf früheren Bedenken hinsichtlich der BIP-Wachstumsprognosen setzt der eskalierende Nahostkrieg die indischen Aktienmärkte unter Druck und beeinträchtigt durch Lieferengpässe sowie steigende Kosten die Schuh- und Textilbranche. Prashant Jain von 3P Investment Managers bewertet die Auswirkungen als geringfügig und vorübergehend, während Branchenberichte einen Anstieg der Inputkosten um 10-50 % aufzeigen.

Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran stört weiterhin die Ölversorgung durch Risiken wie eine mögliche Blockade der Straße von Hormus und verschärft damit frühere Warnungen vor Abwärtsrisiken für das BIP. Der indische Nifty-Index ist von seinen jüngsten Höchstständen um 14 % gefallen, wobei ausländische Investoren im März Aktien im Rekordwert von 12,7 Milliarden Dollar abgestoßen haben. Prashant Jain, Gründer und CIO von 3P Investment Managers, verweist auf Indiens verringerte Ölabhängigkeit, wobei die Importe nun 3 % des BIP ausmachen, verglichen mit über 5 % im Geschäftsjahr 2013. Er bezeichnet die Automobilbranche, Fluggesellschaften, Immobilien und Zement als am stärksten betroffen, während IT, Pharma und FMCG weniger beeinträchtigt sind, was trotz der Herausforderungen langfristige Werte für Investoren bietet. Die Schuhproduktion in Noida läuft aufgrund von Engpässen bei petrochemischen Produkten nur noch mit halber Kapazität. Sudhir Rustagi von Ess Aar Universal berichtet von 15 % höheren Kosten für Sohlen, einem Anstieg von 50 % bei PU-Gummi und einem Umsatzrückgang von 25 % im vergangenen Monat. Mecca Rafeeque Ahmed von der Farida Group stellt fest, dass die Sohlenkosten (40 % des Schuhpreises) um bis zu 30 % gestiegen sind. Textilunternehmen kämpfen mit PET-Preisanstiegen von 20-30 %, Arbeitskräftemangel aufgrund von Störungen bei der Versorgung mit Kochgas (10-12 % Abwanderung der Arbeitskräfte), erhöhten Versandkosten und Exportverzögerungen. Indraprastha Gas Limited hat industrielle Nutzer aufgefordert, den Verbrauch von Erdgas aus der Leitung auf 80 % der vertraglich vereinbarten Mengen zu begrenzen.

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