WHO zeichnet ägyptische Pionierin der Brandwundenversorgung Heba El Sewedy aus

Die Weltgesundheitsorganisation hat der ägyptischen Ärztin Heba El Sewedy während der Eröffnung der 79. Weltgesundheitsversammlung in Genf den Preis des Generaldirektors verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihre Arbeit als Gründerin der Ahl Masr Foundation und des Krankenhauses für Brandverletzungen bei der Weiterentwicklung der Behandlung von Brandwunden. Der ägyptische Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar nahm an der Zeremonie teil.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die ägyptische Ärztin Heba El Sewedy für ihre Beiträge zur Versorgung von Brandverletzungen mit dem Preis des Generaldirektors geehrt. Die Auszeichnung wurde zu Beginn der 79. Weltgesundheitsversammlung in Genf überreicht.Das Ahl Masr Hospital, das 2024 eröffnet wurde, ist die erste große kostenlose Einrichtung für Brandverletzungen in Afrika und dem Nahen Osten. Es verfügt über 60 Betten und konnte die Überlebensraten bei kritischen Fällen von 20 Prozent auf 84 Prozent steigern, während dauerhafte Behinderungen auf etwa 10 Prozent gesenkt wurden.El Sewedy erklärte, die Anerkennung zeige die internationale Unterstützung für die Bereitstellung einer integrierten Versorgung von Brandopfern. Das Krankenhaus arbeitet nun mit dem ägyptischen Gesundheitsministerium an einem Telemedizin-Programm, um die Dienste landesweit auszuweiten.Die Gruppe hilft zudem bei der Entwicklung einer nationalen Strategie zur Behandlung und Prävention von Brandverletzungen für die nächsten zehn Jahre. El Sewedy hat in der Vergangenheit bereits andere Auszeichnungen erhalten, darunter den Mother Teresa Memorial Award for Social Justice.

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